13 100 Euro für den Missionskreis Lemper gewinnt Benefiz-Doppelkopfturnier in Rühle

Joseph Hake und Pater Wernke (v.l. stehend) schauten hier und da bei den Spielern über den Schultern – aus purer Neugierde. Foto: Helmut DiersJoseph Hake und Pater Wernke (v.l. stehend) schauten hier und da bei den Spielern über den Schultern – aus purer Neugierde. Foto: Helmut Diers

Meppen. Christoph Lemper aus dem Ortsteil Rühlerfeld gewann das Benefiz-Doppelkopfturnier zugunsten des Missionskreises Pater Wernke in der Schützenhalle Rühle.

Auf Einladung des Ruller Wallfahrtsvereins Meppen, Missionskreis Pater Wernke , haben in der Schützenhalle 332 Doppelkopfspieler für den guten Zweck die Spielkarten in die Hand genommen.

Die Spieler kamen von Leer bis Alfhausen, von Rütenbrock bis Vechta und Cloppenburg in die Hubertushalle. „Bis weit nach Mitternacht kämpften die Freunde und Freundinnen des Doppelkopfspiels um Sieg und Ehrenpreise. Als absoluter Gewinner stand am Ende der Rühlerfelder Christoph Lemper da, der 313 Punkte auf seinem Spielzettel stehen hatte. „Lemper durfte sich einen der zahlreichen Hauptpreise aussuchen. Er entschied sich für ein nagelneues Fahrrad“, teilte Cheforganisator und Spielleiter Joseph Hake mit. Der hatte mit einem großen Helferstab zum 21. Mal wieder für einen reibungslosen Verlauf des Abends gesorgt. Den zweiten Preis sicherte sich Sven Büscher aus Freren mit 303 Punkten. Dafür durfte er einen Gutschein für einen mehrtägigen Urlaub an der Nordsee in Empfang nehmen. Klaus Buschermöhle aus Bersenbrück belegte am Ende mit 300 Punkten Rang drei. Er wählte als Preis ein Fernsehgerät aus dem reichhaltigen Ehrenpreisangebot aus.

Tombola

Sponsoren aus der Kreisstadt und dem gesamten Emsland hatten dafür gesorgt, dass für die Doppelkopffreunde und die große Tombola im Wert von bis zu 8000 Euro Preise zur Verfügung standen. „Nur so konnten wir für Pater Wernke, der heute in Hörstel lebt, rund 13 100 Euro einspielen“, ist Hake mächtig stolz. Im letzten Jahr kam beim 20. Turnier als Reinerlös eine Summe von 12 500 Euro für den Missionskreis zusammen. „Die genaue Summe für dieses Jahr werden wir erst in einigen Tagen kennen, wenn alle Unkosten abgedeckt sind“, erklärt Hake. 2014 hat der Missionskreis Pater Wernke durch die Doppelkopfturniere sowie durch andere Spendenaktionen die Erlöseschallmauer von einer Million Euro für Pater Wernke durchbrochen und marschiert mit den beiden letzten Turnieren bereits stramm auf die zweite Million zu. Pater Wernke, der selbst beim Turnier anwesend war, dankte den engagierten Mitgliedern des Missionskreises für ihren selbstlosen Einsatz.

Schulen gebaut

Von dem Geld habe man Schulen gebaut und renoviert, Schülerheime errichtet, Frauenprojekte angeschoben, Stipendien für eine gute Ausbildung gegeben, eine Kapelle als Multifunktionsraum gebaut und Krankenhäuser mit Medikamenten unterstützt. Einen gro0en Teil des diesjährigen Reinerlöses wird der Missionskreis in den nächsten Wochen wieder an das Phepelapì-Waisenhaus in Siyabuswa in Südafrika überweisen. „Dieses Haus hat der Missionskreis Pater Wernke mithilfe der Umweltstiftung Bingo Lotto Niedersachsen gebaut, als Pater Wernke schon nicht mehr in Südafrika weilte“, sagte Hake. „Wir übernehmen sozusagen für das Haus jährlich den Defizitausgleich“. Das restliche Geld des Doppelkopfturniers wird Pater Wernke für seine angefangenen Projekte in Mosambik zur Verfügung gestellt. Seit Pater Wernke vom Orden der Weißen Väter nicht mehr in Mosambik tätig ist, führt ein von der Regierung des Landes anerkannter gemeinnütziger Verein mit Namen „ACKM“, (Associacao Crista Kusongana Mocambique), kurz „Kusongana e.V.“ mit Sitz in Beira, die von Pater Wernke begonnenen „Hilfen zur Selbsthilfe“ weiter.


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