Kindern Weihnachtwunsch erfüllen Aktion Schneeflocke in Meppen gestartet

Hoffen auf eine große Resonanz in der Bevölkerung bei der Aktion Schneeflocke: (v.l.) Kai Henneborn, Maria Bauken, Julia Siebert und Bernd Kuckuck. Foto: Heiner HarnackHoffen auf eine große Resonanz in der Bevölkerung bei der Aktion Schneeflocke: (v.l.) Kai Henneborn, Maria Bauken, Julia Siebert und Bernd Kuckuck. Foto: Heiner Harnack

Meppen. Zu Weihnachten werden auch im Emsland nicht alle Kinder Geschenke von ihrer Familie bekommen. Aus diesem Grund startet die Krankenkasse DAK Meppen erneut die „Aktion Schneeflocke“.

Vom 14. bis zum 30. November können Geschenkpaten wieder einen Wunschzettel bei der Versicherung in der Emsstraße abholen und für strahlende Kinderaugen am Heilgen Abend sorgen.

Kai Henneborn von der DAK hofft, dass wieder 200 Weihnachtswünsche erfüllt werden können. „Die Wunschzettel liegen ab sofort parat“, sagt Henneborn. Mit Unterstützung der Bevölkerung wolle man wieder versuchen, dass Kinder ein Geschenk bekämen, das sie sich so lange gewünscht hätten. Zum Start sind auch Bernd Kuckuck, Maria Bauken und Julia Siebert vom Kinderschutzbund in die Geschäftsstelle der DAK gekommen. „Ab dem 30. November werden dann wieder viele fleißige Helfer die Geschenke packen“, hofft Kuckuck auf ein erneut großes Echo in der Bevölkerung.

Im vergangenen Jahr habe die DAK sogar Zettel nachdrucken müssen, ergänzt Henneborn. Zunächst könnten die Kinder ihre Wünsche aufschreiben und mit Hilfe des Kinderschutzbundes würden diese dann an die DAK weitergeleitet, erzählt Kuckuck. Allerdings werde darauf geachtet, dass kein Geschenk den Wert von 30 Euro überschreite, damit alle etwas Gleichwertiges erhielten.

Die selbsternannten Weihnachtsmänner können dann losmarschieren und frei auswählen, in welchem Geschäft die Präsente erworben werden sollen. Es wollten viele Menschen helfen, weil kein Geld eingefordert werde, erklärten die drei Vertreter des Kinderschutzbundes. Da kämen dann auch keine Fragen auf, welche Summe zum Beispiel für Verwaltungsarbeiten aufgewendet werde. Julia Siebert ergänzt, dass ohne die Aktion Weihnachten für viele Mädchen ohne Jungen komplett ausfiele. „Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr wieder einen Partner gefunden haben, bei dem Hilfe und Mitmenschlichkeit vorne stehen“, sagte Siebert.

Informationen gibt es ab sofort bei der DAK, Emsstraße 1-3, Telefon: 05931/848070.


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