Sozialdienst in der Innenstadt Neues SKM-Gebäude in Meppen eingeweiht

Von Ann-Christin Fischer

Meine Nachrichten

Um das Thema Meppen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Bei der Einweihung der neuen Geschäftsräume kamen Vorstandsmitglieder und Verantwortliche aus Politik und Wirtschaft zusammen. Foto: Ann-Christin FischerBei der Einweihung der neuen Geschäftsräume kamen Vorstandsmitglieder und Verantwortliche aus Politik und Wirtschaft zusammen. Foto: Ann-Christin Fischer

Meppen. Der Sozialdienst Katholischer Männer Emsland-Mitte (SKM) in Meppen ist ab jetzt im renovierten Gebäude Kolpingstraße 4 zu finden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 610.000 Euro.

Vorsitzender Günter Göken begrüßte Gäste aus Politik und Wirtschaft, seine Vorstandsmitglieder, Geschäftsführer, Geistliche und natürlich die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter der Organisation. Seit dem 1. Juli 2016 ist die Wirkungsstätte nun an der Kolpingstraße 4, das ehemalige Gebäude an der Margaretenstraße sei zu klein und renovierungsbedürftig gewesen. „Wir haben lange überlegt und gerechnet, und als wir uns sicher waren, dass wir den Umzug finanziell stemmen können, uns für dieses Gebäude entschieden“, erläuterte Göken.

„Obwohl es seinen ganz eigenen Charme hatte, sind wir doch sehr froh, jetzt hier unseren Arbeitsplatz zu haben“, meinte Mitarbeiterin Astrid Bruns. Sie ist eine von 19 hauptamtlichen Mitarbeitern, die nun in der Innenstadt ihre Klienten betreuen können. Im großzügigen Wartebereich werden Hilfesuchende empfangen, auch für einen barrierefreien Eingang hat der SKM gesorgt. In dem Gebäude der Margaretenstraße war das undenkbar. „Bei einem früheren Ortsbesuch im alten Gebäude erzählte man mir, dass Menschen im Rollstuhl teilweise vor dem Gebäude beraten werden mussten, das war natürlich kein Zustand“, sagte Sozialdezernentin Sigrid Kraujuttis.

Das denkmalgeschützte Gebäude wurde so weit wie möglich behindertengerecht renoviert. Insgesamt drei Stockwerke hat der SKM in seinem neuen Gebäude und bis auf ein Zimmer sind alle Räume besetzt. Klienten finden die Allgemeine Soziale Beratung (ASB) im Erdgeschoss, wo auch die Verwaltung und Ansprechpartner für die gesetzliche Betreuung ihren Platz haben. Letztere haben auch im ersten Obergeschoss ein Büro, direkt nebenan sitzen die Mitarbeiter der Migrationsarbeit, Geschäftsführer Arnold Esters und die Flüchtlingssozialarbeit. Unter dem Dach befinden sich weitere Räume der Verfahrenspflege, für die gesetzliche Betreuung und die Verwaltung. 610.000 Euro kostete die Renovierung. Der Landkreis Emsland steuerte 60.000 Euro bei, ebenso viel wie die Stadt Meppen. 135.000 Euro flossen aus der Stiftung Deutsches Hilfswerk. „Den Rest stemmt der SKM durch Kredit- und Eigenmittel“, erläuterte Geschäftsführer Esters.

Bei den Grußworten überschütteten die Gäste den SKM mit Lob und Anerkennung. „Der SKM steht für ein soziales Miteinander, Kooperation und Menschlichkeit. Wir brauchen Menschen wie sie und dafür möchte ich Ihnen herzliche danken“, sagte Marcus Drees, Geschäftsführer Caritasverband für den Landkreis Emsland nicht ohne Stolz. Als „unverzichtbare Säule“ und „Menschen, die wirklich anpacken“, bezeichnete Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein die Mitglieder des SKM und Josef Wessels vom Diözesanverein SKM Bistum Osnabrück sagte lobend: „Sie zeigen die Bereitschaft, sich zu verändern und nach vorne zu blicken. Innovation und Veränderung gehören zum Verein dazu und Sie leisten eine tolle Arbeit.“


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN