Serie: Willkommen bei uns.Diakonie Schwangerenberatung im Emsland gibt Antworten

Meine Nachrichten

Um das Thema Meppen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Sind nah dran am Menschen, das Team am Diakoniestandort Lingen mit (von links)  Frederike Buthmann, Anna Tieding, Alexandra Liebenau, Christiane Hölscher, Claudia Schonhoff, Anne Coßmann-Wübbel und Sonja Ludden. Foto: DiakonieSind nah dran am Menschen, das Team am Diakoniestandort Lingen mit (von links) Frederike Buthmann, Anna Tieding, Alexandra Liebenau, Christiane Hölscher, Claudia Schonhoff, Anne Coßmann-Wübbel und Sonja Ludden. Foto: Diakonie

Meppen. Die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen des Diakonischen Werkes im Ev.-luth. Kirchenkreis Emsland-Bentheim unterstützen Frauen und Paare vor und nach der Geburt.

„Nicht immer klappt alles so, wie man es sich vorgestellt hat. Dann tut es gut, Unterstützung zu bekommen und jemanden zu haben, der zuhört. Das bringt oft neue Ideen“, wissen die erfahrenen Beraterinnen an den Diakoniestandorten zu berichten.

„Will ich ein Kind? Wie wird sich mein Leben verändern? Wo gibt es finanzielle Unterstützung? Wird alles gut gehen? Was ist nach der Geburt?“. Man hat das Gefühl, Dagmar Wölk-Eilers könnte die Liste der Fragen, mit denen sie in der Beratung in Meppen konfrontiert wird, mit Leichtigkeit fortsetzen. „Und das ist nur ein Teil möglicher Fragen, die sich Frauen, Männer und Paare vor oder während der Schwangerschaft und nach der Geburt stellen“, ergänzt Anja Mählmann, vom Standort Nordhorn.

Psychosoziale Beratung

Dementsprechend breit gefächert ist das psychosoziale Beratungsangebot, das Frauen und Männern in den vier Diakonie-Beratungsstellen mit den Standorten in Nordhorn, Lingen, Meppen und Papenburg kostenfrei zur Verfügung steht. Alle Gespräche werden stets vertraulich behandelt. Die Beraterinnen unterliegen der Schweigepflicht und beraten auf Wunsch auch anonym. So unterstützen und informieren sie zu sozialen und wirtschaftlichen Hilfen (z. B. Mutterschutz, Elterngeld, Elternzeit). Bei Fragen zur veränderten Lebens- und Arbeitssituation, bei Antragstellung für familienunterstützende Maßnahmen sowie bei Entscheidungen zu vorgeburtlichen Untersuchungen.

„Schwangere, die sich in den ersten Wochen mit der Frage auseinandersetzen, ob sie die Schwangerschaft überhaupt fortsetzen, sind auf der Suche nach Lösungsmöglichkeiten, die sie verantworten können. Damit eine Frau in einer derartigen Notlage nicht alleine gelassen wird, findet sie bei uns in dieser persönlichen Konfliktsituation Unterstützung“, nimmt Mählmann auch die schwierigen Fälle in den Blick.

vertrauliches Gespräch

Wie auch immer sich eine Frau entscheidet, die Beraterinnen werden ihren ganz persönlichen Entschluss respektieren und die Frau auf Ihrem Weg begleiten – so weit und so lange, wie Sie es wünscht. Als anerkannte Beratungsstellen nach § 219 Strafgesetzbuch stellen die Diakonischen Einrichtungen auch die erforderliche Beratungsbescheinigung aus. Und selbst, wenn eine Schwangerschaft geheim gehalten werden muss, geben die erfahrenen Sozialarbeiter und Sozialpädagogen Hilfestellungen zur Vertraulichen Geburt und Begleitung bei deren Durchführung.

Besonders wichtig sind Wölk-Eilers auch die sexualpädagogischen Beratungsangebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene: „Durch einen offenen Umgang kann Wissen zum Thema Verhütung und Sexualität vermittelt werden, um zu lernen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Deshalb gehen wir in Jugendgruppen, Konfirmandengruppen und Schulklassen, wenn man uns einlädt! Die Programme können dann zwischen Lehrkraft und Beraterin maßgeschneidert werden und sind kostenfrei.“


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN