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Für Menschen mit Behinderung 5000 Euro für Meppener Beratungsstelle

Von Frauke Backs

<em>Nicht nur die Rolli-Gruppe</em> freut sich, dass die Beratungsstelle 5000 Euro gespendet bekommt. Foto: Frauke BacksNicht nur die Rolli-Gruppe freut sich, dass die Beratungsstelle 5000 Euro gespendet bekommt. Foto: Frauke Backs

Meppen. Die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige hat jetzt eine Spende von 5000 Euro von der Vitus-Stiftung erhalten.

Das Geld wird unter anderem für Personalkosten und Sachmaterial verwendet. Bernhardine Schiering und Florian Berends von der Beratungsstelle nahmen im Beisein von Vitus-Geschäftsführer Michael Korden und der „Rolli-Gruppe“ das Geld vom Vorstand der Vitus-Stiftung, Gerhard Knoll, Heinz Prins und Hubert Bühler sowie dem Mitglied des Beirates, Gisela Vehmeyer, entgegen. Die Förderstiftung war 2007 gegründet worden, um neue Initiativen des Vitus-Werkes für mehr gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu unterstützen.

Die Mitarbeiter der Beratungsstelle sind nicht nur für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige da, etwa wenn es um Fragen zu den Themen Wohnen, Bildungsangebote, persönliches Budget, Lebenshilfe oder behördliche Anträge geht, sondern begleiten und unterstützen auch Selbsthilfegruppen wie die Rolli-Gruppe. „Die Mitglieder organisieren viel selbst und besprechen sich untereinander, aber es ist trotzdem wichtig, dass wir da sind und sie unterstützen“, betont Schiering.

So habe man die Gruppe zum Beispiel auf ein Vortragswochenende nach Jemgum inklusive Übernachtung begleitet. Im Alltag sind die Mitarbeiter nicht nur Ansprechpartner, sondern sie kümmern sich beispielsweise auch darum, dass bei Terminen und Unternehmungen die Gruppe mit ihren Rollstühlen ans Ziel kommt. Außerdem hält die Beratungsstelle ein großes Netzwerk vor, sodass bei Bedarf an andere Beratungsstellen vermittelt werden kann. Korden erklärt: „Die Spende der Förderstiftung ist wichtig, denn die Beratungsstelle ist eine Einrichtung des Trägers ohne Refinanzierung aus öffentlichen Mitteln.“

Neben den Personalkosten gibt es einen weiteren Kostenfaktor bei der Beratungsstelle: So sollen von der Spende auch maßnahmenbezogene Hilfsmittel angeschafft werden. Schiering nennt dabei vor allem Bücher in einfacher Sprache, um Menschen mit Behinderung zu informieren. „Sie sollen wissen, wie sie Bildung erfahren oder sich über ihre Rechte informieren können. Da gibt es Material, mit dem wir viel arbeiten und das wir immer wieder nachbestellen müssen“, so die Vitus-Mitarbeiterin. „Menschen mit Behinderung haben hier einen Anlaufpunkt“, sagt Schiering. . „Übrigens holen wir auch ab oder führen die Beratung bei den Menschen zu Hause durch“, ergänzt sie. Standorte der Vitus-Beratungsstelle gibt es in Meppen, Haren und Haselünne.

Weitere Informationen: www.vitus.info


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