Umbaupläne begrüßt De Ridder besucht Café International in Meppen

Beim Besuch im Café International: Elisabeth Mecklenburg (2. v.l.) erläuterte Daniela De Ridder Hintergründe des Projekts. Foto: Britta HofmannBeim Besuch im Café International: Elisabeth Mecklenburg (2. v.l.) erläuterte Daniela De Ridder Hintergründe des Projekts. Foto: Britta Hofmann

Meppen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela De Ridder hat die Baustelle des Café International in Meppen, das demnächst eröffnet wird, besucht.

Das Café bietet in Kürze die Möglichkeit für neu Angekommene und Einheimische in Kontakt zu kommen – beteiligt an dem Projekt sind die Arbeiterwohlfahrt Meppen (AWO), der Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK). De Ridder unterstützt das Integrationsprojekt und ruft zur Teilnahme auf.

Sich kennenlernen

„Im Café International können demnächst Menschen zusammenkommen und sich kennenlernen – ganz gleich, aus welchem Heimatland sie ursprünglich kommen. Für Meppen ist dieses Projekt für eine erfolgreiche Integration sehr wertvoll, da Flüchtlinge und Neuangekommene hier nicht nur Sprachkompetenzen durch Kontakt erwerben, sondern vor allem auch Vorurteile abgebaut werden und Vertrauen entsteht. Während wir in der Bundespolitik für gute Rahmenbedingungen für gelingende Integration Sorge tragen müssen, bedarf es eben genau solcher Initiativen wie das Café International, das unsere Willkommenskultur ausmacht“, freut sich Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Öffungszeiten erweiterbar

An dem Projekt sind neben der Stadt Meppen die Arbeiterwohlfahrt Meppen, der Sozialdienst Katholischer Männer und das Deutsche Rote Kreuz beteiligt. Ansprechpartnerin ist die Integrationsbeauftragte der Stadt Meppen Elisabeth Mecklenburg. Öffnen wird das Café International montags und mittwochs von 15 bis 18 Uhr, wobei die Öffnungszeiten erweiterbar sind: De Ridder und Bürgermeister Helmut Knurbein betonen, dass die Größe des Projekts vom Engagement der Menschen in Meppen abhänge.

Willkommenskultur

„Es ist sehr erfreulich, dass Projekte wie das Café International in unserer Region entstehen und sich so viele Menschen in Meppen ehrenamtlich engagieren und auch Verbände und Unternehmen – etwa durch Spenden und Praktika – so stark mitwirken. Für die Willkommenskultur ist das von großer Bedeutung und zeigt, dass wir rechtsradikalem Gedankengut, wie wir es jetzt in anderen europäischen Ländern rund um uns herum beobachten müssen, keinen Raum geben. Umso mehr bedanke mich bei allen Beteiligten für ihr Engagement“, betont De Ridder.

Zu finden ist das Café International künftig in den Räumlichkeiten der Ecke Kirchstraße/Domhof. Als Ansprechpartnerin steht die Integrationsbeauftragte der Stadt Meppen, Elisabeth Mecklenburg , unter Tel. 05931/153156 zur Verfügung.