Spende für Verein „Speelwerk“ Meppener Gutenberg-Schule hilft kranken Kindern

Von Heiner Harnack

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Die Schülervertreter der Johannes-Gutenberg-Schule übergaben Gundi Bode (hinten Mitte) und Carlo Lamberti (hinten rechts) einen Scheck für die kranken Kinder im Ludmillenstift. Foto: Heiner HarnackDie Schülervertreter der Johannes-Gutenberg-Schule übergaben Gundi Bode (hinten Mitte) und Carlo Lamberti (hinten rechts) einen Scheck für die kranken Kinder im Ludmillenstift. Foto: Heiner Harnack

Meppen. Für die Aktion „Saubere Landschaft“ hat die Meppener Johannes-Gutenberg-Schule eine Spende der Stadt erhalten. Zur Hälfte diente die Summe als Gutschein für Kinder zum Schulfrühstück. Auf Beschluss der Schüler wurde die andere Hälfte dem Verein „Speelwerk“ des Krankenhauses Ludmillenstift übergeben.

Pädagogin Britta Abeln erzählte, dass die Kinder unter fünf gemachten Vorschlägen sich mit großer Mehrheit für das Projekt „Speelwerk“ entschieden hätten. Vereinsvorsitzende Gundi Bode und Geschäftsführer Carlo Lamberti hatten einen kurzen Film mitgebracht, der den Schülern verdeutlichen sollte, wie wichtig die Arbeit von „Speelwerk“ im Krankenhaus ist.

„Jeder Cent, den wir bekommen, ist für unsere Arbeit wichtig“, dankte Bode den Kindern für ihre Spendenbereitschaft. Lamberti ergänzte, dass der Verein seit rund sieben Jahren über die medizinische Versorgung hinaus dafür Sorge trage, dass es den Kindern auf der Station trotz einer Krankheit doch ein wenig besser gehe. „Wir möchten, dass Kinder sich später nicht nur an Schmerzen, sondern auch an liebevolle Schwestern und Ärzte erinnern, welche diese auch getröstet haben“, zeigte Bode das große Aufgabenspektrum der Kinderstation auf.

Beitrag von Kindern für Kinder

Man sorge mit dem Verein ferner dafür, dass Kinder auch während des Aufenthalts im Krankenhaus spielen könnten. Unter anderem zeigte der Film den großzügig angelegten Spielplatz und Räume mit Computern im Ludmillenstift. Das gespendete Geld würde auch für eine neue, kleine Küche verwendet, in der die Kinder spielerisch Kochen lernen könnten, erzählte Bode dem jungen Publikum. „Wir haben natürlich auch viele Kinder zur Behandlung in Meppen, die aus Kriegsgebieten kommen und teilweise mehrfach operiert werden müssen, damit ihre Verletzungen wieder ausheilen.

Diese Kinder hätten nur die Bekleidung mitgebracht, die sie bei der Ankunft am Leibe trugen, machte Bode auf das Schicksal der Kriegsopfer aufmerksam. „Gott sei Dank haben wir aber Ärzte im Krankenhaus, die arabisch sprechen“, dankte sie dem gesamten Personal des Ludmillenstifts für den unermüdlichen Einsatz. Die Kinder der Johannes-Gutenberg-Schule übergaben den beiden Vertretern des Vereins einen Scheck über 158,40 Euro, dessen Wert, so Bode und Lamberti weiter, aber wesentlich höher einzuschätzen sei, da dieser Betrag von Kindern für Kinder gedacht sei.

Weiterlesen: Junger Patient aus dem Jemen im Ludmillenstift


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