Landkreis gibt 250.000 Euro Kreisausschuss bewilligt Förderung für Jam-Neubau in Meppen

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So sieht der Bau aktuell des neuen Jugendzentrums aktuell aus. Foto: Ann-Christin FischerSo sieht der Bau aktuell des neuen Jugendzentrums aktuell aus. Foto: Ann-Christin Fischer

Meppen. Der Landkreis Emsland wird den laufenden Neubau des Meppener Jugendzentrums Jam An der Bleiche mit 250.000 Euro fördern. Das hat der Ausschuss für Jugend und Sport des Kreises einstimmig beschlossen. Die Mitglieder lobten das gewählte bauliche und inhaltliche Konzept in höchsten Tönen.

Ursprünglich hatte die Stadt Meppen einen Zuschuss von 30 Prozent der Baukosten von insgesamt 1,55 Millionen Euro beantragt, abzüglich des zu erwartenden Verkaufserlöses für das alte Gebäude an der Königsstraße von 180.000 Euro, was 411.000 Euro bedeutet hätte. Weil aber die Stadt Lingen beim Bau des Jugendzentrums Alter Schlachthof vor 20 Jahren auch nur 250.000 Euro erhalten hat, bei Gesamtkosten in ähnlicher Höhe wie jetzt in Meppen, hat die Kreisverwaltung eine Deckelung auf diese Höhe vorgeschlagen, was der Ausschuss akzeptierte. Gebaut wird bereits seit Anfang Dezember , der Landkreis hatte den vorzeitigen Start genehmigt. Die Fertigstellung und Eröffnung ist für November geplant.

Sozialdezernentin Sigrid Kraujuttis griff noch einmal die Entstehungsgeschichte der Neubaupläne auf. Das bisherige Jam-Gebäude an der Königsstraße hinter dem Bahnhof sei stark sanierungsbedürftig, nicht barrierefrei, stehe unter Denkmalschutz, verfüge über keinen Veranstaltungsraum und wenig Außenbereiche.

Vorteil des neuen Standorts An der Bleiche zwischen Emsbad und Campingplatz sei die Nähe zum Schulzentrum und der Stadtmitte. Das Grundstück ist insgesamt 2400 Quadratmeter groß.

Zur Ems hin geöffnet

Der Ausschuss-Vorsitzende Ferdinand Redeker (CDU) stellte kurz das bauliche Konzept vor. Der Sieger des Architektenwettbewerbs, das Büro Leupold Brown Goldbach aus München, hatte ein halbkreisförmiges Gebäude entworfen, das sich zur Ems und zu einem halb überdachten Außenbereich hin öffnet. „Das Dach wird schräg verlaufen und begrünt und passt sich damit gut den Wallanlagen gegenüber an“, meinte Redeker.

Innen entstehen ein großer Veranstaltungsbereich und mehrere Gruppenräume, Sanitär- und Nutzflächen. „1,55 Millionen Euro Kosten sind aufwendig, aber gut investiert. Der Bau wird zweckmäßig und nicht überdimensioniert. Wir glauben, das wird ein echtes Vorzeigeobjekt für die Stadt Meppen werden“, sagte der Ausschussvorsitzende.

SPD-Sprecher Peter Raske lobte die intensive Beteiligung der Jugendlichen in der Planungsphase. Er hoffe, dass ausreichend und gut qualifiziertes Personal zur Verfügung stehen wird, damit das Haus auch intensivst genutzt wird. „Das Gesamtkonzept ist super, die Lage ideal. Die Jugendlichen in Meppen dürfen sich freuen“, sagte Matthias Heyen vom Kreisjugendring.


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