Neubau für 7,5 Millionen Euro Erster Spatenstich am Marianum Meppen

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Meppen. Der Baugrund ist vorbereitet, die ersten Maschinen können anrollen: Am Gymnasium Marianum startet der Bau des neuen Traktes für den naturwissenschaftlichen Unterricht. Der symbolische erste Spatenstich ist am Montag erfolgt.

Mit dem ersten großen Neubau seit vielen Jahren will sich die in Trägerschaft des Bistums befindliche Schule für die kommenden Jahre neu aufstellen. Der 7,5 Millionen Euro teure Neubau wurde notwendig, weil die seit Jahrzehnten genutzten 13 Kurs- und Fachräume über der Schulaula nicht mehr den Anforderungen des heutigen Unterrichts entsprechen und nicht saniert werden können. Gleichzeitig sind die Fachräume für den naturwissenschaftlichen Unterricht in die Jahre gekommen und ebenfalls erneuerungsbedürftig, sodass die Schule nun in einem großen Wurf die Neuordnung der gesamten Raumsituation angehen will.

Bis das Planungsbüro Roling ( PBR ) aus Osnabrück nun mit der Umsetzung seines Entwurfes beginnen konnte, musste der Bauausschuss um den stellvertretenden Schulleiter Johannes Burrichter einige Jahre der Vorbereitung investieren. Letztlich galt es die Finanzierung zu sichern – der Neubau gehört schließlich zu den teuersten Projekten, die das Bistum Osnabrück an einer seiner Schulen bisher umgesetzt hat. 2011 hatte das Marianum 2,5 Millionen Euro in sein Hauptgebäude investiert .

Zuschuss vom Landkreis

Von den für den reinen Neubau benötigten 6,5 Millionen Euro stellt der Landkreis Emsland 3,28 Millionen in Form eines Zuschusses und eines Darlehens, die andere Hälfte trägt die Schulstiftung des Bistums Osnabrück als Trägerin der Schule. Für die Ausstattung der neuen Räume und die Umgestaltung alter Unterrichtsräume wird eine weitere Million Euro veranschlagt, die ebenfalls von der Schulstiftung getragen wird.

Das neue Gebäude entsteht zwischen kleiner und großer Turnhalle – in den nächsten Tagen rollen die Baumaschinen des Haselünner Unternehmens Schulte und von Galabau Emsland an. Bisher waren an dieser Stelle ein kleiner Rasenplatz zum Verweilen und ein Basketballplatz untergebracht. Das dreigeschossige in Passivhausbauweise geplante Gebäude wird in jedem Geschoss mit Fachunterrichtsräumen für Biologie, Chemie und Physik ausgestattet und erhält einen zentral nutzbaren Vorbereitungsraum. Nicht mehr benötigte beziehungsweise nicht sanierbare Räume werden in der Folge abgerissen und wo möglich umgebaut.

2017 fertig

Der Geschäftsführer der Stiftung, Georg Schomaker, geht davon aus, dass das Gebäude zum Beginn des Schuljahres 2017/2018 fertig sein wird. Die Baustelle erhält eine Absicherung, so dass sie von den Schülern nicht betreten werden kann und Baufahrzeuge ohne Gefahr an- und abfahren.


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