Überregionales Kulturprogramm Emsland wird Land der Entdeckungen 2016

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Meppen. Mehr als Deiche, Schafe und Windmühlen: In Nordwestdeutschland gibt es viel zu entdecken. Deshalb beteiligt sich die Emsländische Landschaft am Projekt „Land der Entdeckungen 2016“. Dutzende Kulturträger veranstalten ein überraschendes, überregionales Jahresprogramm.

Die Emsländische Landschaft hat sich in diesem Jahr erstmals mit den benachbarten Landschaften in Oldenburg und Ostfriesland sowie der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer zu einem Kooperationsprojekt zusammengefunden. Verschiedene Kultureinrichtungen beschäftigen sich dabei mit den Landschaftsformen Marsch, Moor, Geest und Wattenmeer. Geboten werden Ausstellungen, Theaterproduktionen und Workshops oder geführte Rad- und Erlebnistouren. Das Programmangebot reicht von Nordhorn bis Norderney und von Twist bis Delmenhorst.

„Lang gehegter Wunsch geht in Erfüllung“

Vor drei Jahren hatte es schon einmal ein Themenjahr „Land der Entdeckungen gegeben“, damals waren das Emsland und die Grafschaft Bentheim aber noch nicht beteiligt. „Wir sind froh, dass wir durch die Beschäftigung unserer Kulturmanagerin inzwischen in der Lage sind, Kooperationen wie diese mitzugestalten“, sagt der Geschäftsführer der Emsländischen Landschaft, Josef Grave. „Damit geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung, erst recht wenn man die langfristig angestrebte Kooperation auch mit den Niederlanden betrachtet.“

Uta Mense vom Kulturnetzwerk Eser-Ems betreut das Projekt von Aurich aus. Im Emsland und der Grafschaft Bentheim hat sich Marleen Knorr, eben jene von Josef Grave hervorgehobene Kulturmanagerin für die Emsländischen Landschaft mit den Kulturträgern vor Ort um ein ansprechendes Programm bemüht.

Ziel des Themenjahres ist es dabei nicht, regionaltypische Konturen zu verwischen, sondern die kulturelle Vielfalt und natürliche Unterschiedlichkeit der jeweiligen Landstriche selbstbewusst zu präsentieren, zu leben und zu erhalten.

Zehn Projektpartner

Mittelfristiges Ziel für das 2015 gegründete Kulturnetzwerk Weser-Ems sei die gemeinsame Vertretung der Kooperationspartner in einem für 2017 bis 2019 geplanten deutsche-niederländischen EU-Projekt, sagt Josef Grave.

Vorerst aber geht es um Kultur und Natur im Nordwesten. Aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim mit dabei sind das Stadtmuseum Meppen, das Otto-Pankok-Museum Gildehaus, das Emslandmuseum Lingen das Emslandmuseum Schloss Clemenswerth, die Emsland Touristik GmbH, das Erdöl-Erdgas-Museum Twist, die Historisch-Ökologische Bildungsstätte Emsland in Papenburg, das Emsland Moormuseum in Geeste, das Gut Altenkamp in Aschendorf und das Theaterpädagogisches Zentrum der Emsländischen Landschaft Lingen.

Die Emsländische Landschaft e. V. für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim fördert kulturelle Bildung, kulturelles Leben sowie regionale Forschung in all ihren Facetten.

Im Netz:www.landderentdeckungen.de


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