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Sanierungsarbeiten im Hafenbereich Schützenstraße ab Montag gesperrt

Gut voran kommen die Arbeiten zur Sanierung von Grundstücken an der Meppener Schützenstraße. Ab Montag wird die Straße vorerst nur teilweise, dann aber ganz für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Foto: Tobias BöckermannGut voran kommen die Arbeiten zur Sanierung von Grundstücken an der Meppener Schützenstraße. Ab Montag wird die Straße vorerst nur teilweise, dann aber ganz für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Foto: Tobias Böckermann

Meppen. Aufgrund der Sanierung von drei Altlastenstandorten muss die Schützenstraße im Bereich des alten Emshafens vom 1. bis voraussichtlich 5. November voll gesperrt werden.

Das haben Mitarbeiter der Stadt Meppen und der ausführenden Firmen am Donnerstag vor Ort mitgeteilt. Hintergrund der Baumaßnahme sind Verunreinigungen des Erdreichs mit Produkten aus der Mineralölverarbeitung, die vor einer Neubebauung der Grundstücke entfernt werden müssen (wir berichteten).

Nach Angaben des zuständigen Gutachters Dr. Karl-Heinz Lüpkes kommen die Arbeiten bisher gut voran. Am Standort Schützenstraße/Ecke Kanalstraße rechne man damit, dass insgesamt etwa 2000 Quadratmeter bis zu einer Tiefe von 3,20 Metern ausgekoffert werden müssen.

Man habe wie erwartet festgestellt, dass auch der Bereich unter der heutigen Schützenstraße kontaminiert sei, sodass man diese auf einer Länge von rund 20 Metern aufnehmen und den Untergrund ausschachten werde.

Aus Richtung Innenstadt kann die Schützenstraße bis zur Hafenstraße, von der B 70 aus kommend bis zum Betriebsgelände der Firma Mayrose befahren werden. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle aber über einen Notweg passieren.

Gleichzeitig wird damit begonnen, den alten Bahndamm an der Firma Mayrose abzutragen, um dann Platz für die Sanierung eines dortigen Altlastenstandorts zu gewinnen.


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