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Drei Männer verunglücken in Meppen Geldautomat gesprengt – Mutmaßlicher Täter stirbt bei Unfall

Von Tobias Böckermann, Tim Gallandi und Janine Richter


tb/trg/jar Meppen. Drei Männer aus den Niederlanden haben am frühen Mittwochmorgen in Meppen einen Geldautomaten gesprengt und sind auf der Flucht gegen einen Lkw und einen Baum gerast. Ein Mann verstarb, ein weiterer wurde lebengefährlich verletzt. Ein Dritter wurde dank aufmerksamer Zeugen gefasst.

Von Tobias Böckermann, Tim Gallandi und Janine Richter Die drei Männer stammen nach ersten Erkenntnissen von Staatsanwaltschaft Osnabrück, Polizei und Landeskriminalamt sämtlich aus den Niederlanden. Sie sind Mitte 20 und sollen aus dem Ra

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Insgesamt 23 Geldautomatensprengungen dieser Art gab es in den vergangenen Monaten in Niedersachsen; 17 Sprengungen passieren seit Mitte 2015 im Landkreis Emsland und in der Grafschaft Bentheim. In Niedersachsen war es der sechste Fall seit Jahresbeginn. Schon im Dezember 2015 habe es die Festnahme von drei Männern gegeben, danach seien die Sprengungen aber trotzdem weiter gegangen, teilte das Landeskriminalamt heute mit. „Wir gehen davon aus, dass es noch mehr Täter gibt“, hieß es. Bereits Anfang Februar hatte die Polizei nach einem schweren Verkehrsunfall am Niederrhein bei Kamp-Lintfort geprüft, ob die drei Opfer für Geldautomaten-Sprengungen in Nordrhein-Westfalen verantwortlich waren. Bei dem Unfall starben damals zwei Niederländer, ein dritter wurde schwer verletzt.

In 2016 hat allein das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen schon mehr als 20 Angriffe auf Geldautomaten registriert.

Welche Vorfälle auf die verunglückten Niederländer zurückgehen, wird derzeit ermittelt. Schon bei früheren Taten wurden stark motorisierte Fahrzeuge der Marke Audi verwendet.

Auch bundesweit nimmt die Zahl der gesprengten Geldautomaten zu. Laut Bundeskriminalamt (BKA) wurden deutschlandweit 132 Fälle registriert.

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