„Inklusion – gemeinsam anders“ Meppen: Theater-AG der BBS bringt Film auf die Bühne

Von Petra Heidemann

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Die Theater AG der BBS Meppen bringtan zwei Abenden den Fernsehfilm „Inklusion. Gemeinsam anders“ auf die Meppener Theaterbühne. Foto: Lydia FunkeDie Theater AG der BBS Meppen bringtan zwei Abenden den Fernsehfilm „Inklusion. Gemeinsam anders“ auf die Meppener Theaterbühne. Foto: Lydia Funke

Meppen. 15 Schülerinnen und Schüler der BBS Meppen und 15 Beschäftigte des Vitus-Werkes Meppen werden am 16. und 17. März 2016 gemeinsam im Meppener Theater auf der Bühne stehen. Sie führen den Fernsehfilm „Inklusion. Gemeinsam anders“ auf.

Vorlage ist Marc-Andreas Bocherts Fernsehfilm „Inklusion – gemeinsam anders“, der am 2. Dezember 2011 seine Premiere im TV-Sender ARD Alpha hatte. Der Sender stellte nun Lydia Funke, Leiterin der Theater-AG an den BBS Meppen, das Drehbuch von Christopher Kloeble zur Verfügung, sodass diese es für die Bühne umschreiben konnte.

Das von den Schülern der Theater AG ausgewählte Drama zeigt alltägliche Schwierigkeiten und Konflikte im Hinblick auf die Umsetzung des Inklusionsgedankens an einer Schule. Ziel der Akteure ist es, den Zuschauern eines näherzubringen: „Inklusion heißt: Das geht uns alle an! Von Farblosigkeit zu bunter Vielfalt!“.

Nicht auf Inklusionsschule

In diesem Stück ist Paul der erste „Inklusionskandidat“ in seiner Schule. Von sich selbst sagt er, er sei „etwas langsam im Kopf“. Ansonsten kennzeichnen ihn seine soziale Einstellung, Kontaktfreudigkeit und Offenheit. Steffi, die zweite „Inklusionskandidatin“, ist da ganz anders: „Inklusion, Integration – neue Packung, alter Scheiß!“ Sie will nicht auf diese so genannte Inklusionsschule. Dabei ist sie eigentlich ein sehr kluges Mädchen, das nur aufgrund ihres Rollstuhls anders als die anderen ist. Die Eltern lassen aber nicht mit sich diskutieren. Steffi reagiert bockig, verschanzt sich hinter zynischen Sprüchen und geht in der Klasse auf Konfrontationskurs.

Nach Kräften unterstützt werden die beiden von Albert Schwarz, dem Klassenlehrer: „Integration heißt, Behinderte in die bestehende Gesellschaft einzugliedern, Inklusion will die Veränderung der Gesellschaft“. Darauf legt er großen Wert, „und zwar so, dass man nicht mehr unterscheidet zwischen behindert sein und nicht behindert sein“.

Die beiden Aufführungen im Theater Meppen finden am 16. und 17. März jeweils um 20 Uhr statt, Einlass ist ab 19.30 Uhr. Der Eintritt beträgt 8 Euro pro Person, ermäßigt 6 Euro.


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