Bereits 40 Mitarbeiter Meppener Firma codia peilt Umsatzrekord an

Von Hermann-Josef Mammes

<em>Die Software</em> erläutert Laurenz Stecking Daniela De Ridder. Foto: MammesDie Software erläutert Laurenz Stecking Daniela De Ridder. Foto: Mammes

Meppen. SPD-Politiker mit der Bundestagskandidatin Daniela De Ridder an der Spitze haben sich bei der Firma codia Software GmbH in Meppen informiert. Geschäftsführender Gesellschafter Laurenz Strecking sagte, dass sein Unternehmen zahlreiche Kommunalverwaltungen sowie Hochschulen in ganz Deutschland mit entsprechender Verwaltungs-Software ausstattet und betreut.

Codia sei Spezialist für elektronische Archiv- und Dokumenten-Management-Systeme (DMS) und betreue bundesweit seit 14 Jahren mit seiner Software in allen Bundesländern rund 140 Kunden, überwiegend Kommunalverwaltungen und Hochschulen.

Stecking nannte als Kunden u.a. den Landkreis Emsland sowie die Städte Meppen, Osnabrück oder Hannover. Dabei biete codia Lösungen für fast alle Abteilungen an, vom Rechnungsarchiv über das Dokumentieren im Bauamt bis zum Einwohnermeldewesen.

Auch rund 20 Hochschulen von München bis Cottbus bedienen sich der Software.“Mit der Universität Osnabrück führen wir gerade als erste Universität in Niedersachsen Gespräche“, verriet der Geschäftsführer der SPD-Bundesdagskandidatin, die selbst im Hochschulbereich arbeitet.

Bei der Software-Anwendung habe sich Haren als besonders innovativ gezeigt: „Die Stadt hat als erste die automatisierte Eingangsrechnungsbearbeitung eingeführt“, lobte er. Inzwischen seien andere Städte wie Meppen dem Beispiel gefolgt.

Das Unternehmen peilt nach eigenen Angaben in diesem Jahr einen Rekordumsatz von 4 Millionen Euro (2012: 3,35 Millionen Euro an). Die Zahl der Beschäftigten stieg am neuen firmeneigenen Standort an der Nödiker Straße 118 auf 40 Mitarbeiter an. Die Palette reicht vom Betriebswirt über Fachinformatiker bis hin zur Bürokauffrau.