Opfer kämpft um Entschädigung Meppener Pater missbrauchte Jungen in Heim

Schlimme Erinnerungen hat Jürgen M. an seine Zeit im Heim. Über Monate habe ihn unter anderem ein Pater aus Meppen sexuell missbraucht. Er kämpft nun um Geld. Symbolfoto: Friso Gentsch/dpaSchlimme Erinnerungen hat Jürgen M. an seine Zeit im Heim. Über Monate habe ihn unter anderem ein Pater aus Meppen sexuell missbraucht. Er kämpft nun um Geld. Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa

Meppen. Die Idylle trügte. Hinter den malerischen Mauern des Hänsel-und-Gretel-Heims (heute Marie-Mattfeld-Haus) in Oberammergau wurde Jürgen M. (Name von der Redaktion geändert) offensichtlich sexuell missbraucht. Von katholischen Geistlichen. Einer der Täter war, wie er gegenüber unserer Redaktion erklärt, ein Meppener Maristen-Pater. Der Geschädigte kämpft nun um Geld.

Rückblende. Der heute 52-Jährige kommt 1966 in das Heim mit der Postkartenfassade, das vielen Touristen als beliebtes Fotomotiv dient. Jürgen M. ist damals drei Jahre alt. Die ersten drei Jahre erlebt er eine Heimzeit ohne Vorfälle. Gut dre

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Das Maristenkloster Meppen besteht bis heute, hat aber nichts mehr mit dem Betrieb des Gymnasiums Marianum zu tun. Dieses war 1978 als Schule in bischöflicher Trägerschaft aus dem Zusammenschluss der Liebfrauenschule und des Maristengymnasiums entstanden. Am Marianum hat letztmals vor mehr als einem Jahrzehnt ein Geistlicher unterrichtet. Das Internat besteht seit Ende der 1980er-Jahre nicht mehr.

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