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07.08.2015, 19:20 Uhr PEINLICHE EREIGNISSE

Vorstand der Schützengilde Meppen-Süd muss Lehren ziehen

Kommentar von Hermann-Josef Mammes

Wer auf den Adler schießen will, sollten die Vereine vorher abklären. Foto: ArchivWer auf den Adler schießen will, sollten die Vereine vorher abklären. Foto: Archiv

Meppen. Meppen ist traditionell eine Stadt der Schützenvereine. Es gibt sieben Vereine in der Stadt und weitere neun in den Umlandgemeinden. Die 16 Vereine zählen zusammen rund 10000 Mitglieder.

Dabei übernehmen die Schützenvereine gerade in den Dörfern oft vielfältige soziale Aufgaben, die weit über das eigentliche Schützenwesen hinausgehen. Sie sind im besten Sinn ein Stück Heimat für viele Dorfbewohner. Auch die Schützengilde Meppen-Süd übernimmt für ihren Stadtteil eine wichtige gesellschaftliche Funktion.

Dabei ehrt es den Vorstand, dass das Königsschießen nach eigenen Angaben keine im Vorfeld abgekartete Klüngelei ist.

Trotzdem gehört es auch zu den Aufgaben des Vorstandes, vorab abzuklopfen, ob potenzielle Kandidaten auch alle Voraussetzungen einschließlich Throngefolge erfüllen.

Aus den peinlichen Ereignissen vom 27. Juli sollten die Verantwortlichen deshalb ihre Lehren ziehen.


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