13000 Euro an Misereor Dekanat Emsland-Mitte spendet Erlös des Solidaritätslaufs


Meppen. Um das Projekt „Neu denken! Veränderung wagen“ des Hilfswerks Misereor zu unterstützen, hatten sich am dritten Fastensonntag viele Menschen zu Fuß, mit dem Rad oder auf Inline-Skates auf den Weg gemacht. Im Dekanat Emsland-Mitte kamen dabei Spenden in Höhe von insgesamt 13381,70 Euro zusammen, die nun an Misereor überwiesen wurden.

Ein Hauptziel ist dabei, die Folgen des Klimawandels zu bekämpfen. Fischerfamilien, die an den Küsten der Philippinen leben, standen beispielhaft im Mittelpunkt.

Im März 2015 wirkten zahlreiche Menschen in den Kirchengemeinden des Dekanats an der Organisation des Solidaritätslaufs mit. „Die liebevoll gestalteten Stationen, an denen Rast gemacht werden kann und bei der die ein oder andere Leckerei gereicht wird, sind bei den Teilnehmern immer sehr beliebt und tragen zum großen Erfolg der Spendenaktion bei“, heißt es in einer Pressemitteilung des Dekanats Emsland-Mitte.

Seit 2006 wird mit dem Solidaritätslauf jährlich ein anderes Hilfsprojekt von Misereor unterstützt. „Der Solidaritätslauf ist eine tolle Veranstaltung, die zwar die schwierige Lebenssituation in anderen Ländern ins Bewusstsein ruft, aber gleichzeitig auch Spaß macht, wenn man gemeinsam mit vielen Menschen unterwegs ist, um sich für die gute Sache zu engagieren“, so Dekanatsjugendreferentin Inka Feldmann. Mit den großen Spendensummen der vergangenen Jahre habe Misereor bereits sehr viel Gutes tun können. Neben dieser praktischen Hilfe ist der Solidaritätslauf aus Sicht der Kirchengemeinden aber auch eine wichtige Aktion, die dazu beiträgt, dass sich Jung und Alt mit der Situation von Hilfebedürftigen in der ganzen Welt befassen.

Kooperation mit Schulen

Besonders die Schulbesuche in den Wochen vor dem Solidaritätslauf bildeten hier einen wertvollen Beitrag. „Wenn Inka Feldmann den Schülern von der Lebenssituation Gleichaltriger in anderen Ländern berichtet, ist das Interesse hoch und die Schüler bekommen ein Bewusstsein dafür, warum es wichtig ist zu helfen und was es heißt, solidarisch zu sein“, teilt das Dekanat mit. „Die Teilnahme am Solidaritätslauf ist für viele im Anschluss eine Selbstverständlichkeit und sie motivieren Eltern, Freunde und Bekannte.“

Nach der Sommerpause werden im Katholischen Jugendbüro die ersten Vorbereitungen für den nächsten Solidaritätslauf starten, damit auch 2016 wieder viele Kilometer für den guten Zweck zurückgelegt werden können. „Neben den Kirchengemeinden können sich auch gerne Schulen für das Projekt engagieren“, sagt Inka Feldmann, die sich vorstellen kann, mit Schulen Projekte um den Solidaritätslauf auf die Beine zu stellen.