Bebauung wird verdichtet Mehr Platz für Wohnen und Gewerbe in Meppen

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Viel Platz gibt es noch hinter den Häusern an der Stettiner Straße in Meppen-Esterfeld. Das Gebäude im Hintergrund steht an der Königsberger Straße. Foto: Manfred FickersViel Platz gibt es noch hinter den Häusern an der Stettiner Straße in Meppen-Esterfeld. Das Gebäude im Hintergrund steht an der Königsberger Straße. Foto: Manfred Fickers

Meppen. Die Stadt Meppen schafft Baugrundstücke in den Ortsteilen Esterfeld und Kuhweide und sie erweitert den Euroindustriepark. Der Stadtrat hat die dazu notwendigen Beschlüsse einstimmig gefasst.

Nach mehr als zwölf Jahren steht das Projekt einer Innenverdichtung der Bebauung an der Stettiner Straße im Ortsteil Esterfeld vor dem Abschluss. Die dortige Wohnsiedlung ist 1950/51 entstanden. Damals wurden für die Selbstversorgung der Bewohner mit Gemüse große Gartenflächen vorgesehen, berichtete Müller. Weil diese nicht mehr benötigt werden, bemühe sich die Stadt seit 2003 um eine Innenverdichtung, wie sie in der Nachbarschaft an der Straße An der Torfbahn inzwischen gelungen ist. Im Einvernehmen mit den Eigentümern schlägt die Stadtverwaltung vor, in den rückwärtigen Bereichen sechs Baugrundstücke auszuweisen. Die Bauvorschriften sollen für ein gutes Einfügen in die vorhandene Bebauung sorgen. Die Erschließung von vier Grundstücken kann von der Stettiner Straße her erfolgen, zwei Grundstücke haben bereits eine Zufahrt von der Königsberger Straße her. Bernd Kaiser sprach von einer guten Gelegenheit, die geforderte Innenverdichtung voranzutreiben. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.

Erweiterung Euroindustriepark

Ebenso geschlossen stimmte der Rat für die Erweiterung des Euroindustrieparks in Meppen-Versen. Hans-Dieter Boven (SPD) riet zu einer offensiveren Vermarktung der Flächen. Gerd Gels (CDU) nannte mit der günstigen Lage an der Kreuzung zweier Fernstraßen, der Autobahn 31 und der Europastraße 233, der Nähe zum Hafen und der Eisenbahn als wichtige Argumente.

Einig war sich der Rat bei der Festsetzung von Bauvorschriften für den Ortskern von Apeldorn., die dem Schutz der dörflichen Strukturen und der Ergebnisse der Dorferneuerung dienen. Ebenso unumstritten war die Vergabe des Auftrags an die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG), die Erweiterungsfläche des Baugebiets Kuhweide zu erschließen. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Kötter freut sich über die „maßvolle Ausweitung eines Wohngebiets in zentraler Lage.“ Die Zusammenarbeit der Stadt mit der NLG habe sich bewährt.


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