Arbeit der Caritas im Blick Weihbischof informiert sich über Hilfe für Flüchtlinge im Emsland

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Engagiert für Flüchtlinge im Emsland: die Mitarbeiter der Flüchtlingsberatung von Caritas, SkF und SKM gemeinsam mit Weihbischof Johannes Wübbe. Foto: CaritasEngagiert für Flüchtlinge im Emsland: die Mitarbeiter der Flüchtlingsberatung von Caritas, SkF und SKM gemeinsam mit Weihbischof Johannes Wübbe. Foto: Caritas

Meppen. Welche Hilfs- und Beratungsangebote bietet die Caritas Flüchtlingen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Besuchs von Weihbischof Johannes Wübbe beim Caritasverband in Meppen. Vertreter der Caritas, des Sozialdienstes Katholischer Männer (SKM) und des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) in Meppen informierten ihn im Gemeindehaus der Propstei über die Angebote für Flüchtlinge vor Ort.

„Aktuell leben 445 Asylbewerber im mittleren Emsland, davon 180 in Meppen. Bis Ende des Jahres werden weitere 500 Asylbewerber im Emsland erwartet, davon 140 in der Kreisstadt“, erläuterte Nicole Jager vom SKM.

Deshalb kümmern sich die Caritas und die Fachverbände SKM und SkF mit verschiedenen Angeboten um die Flüchtlinge: „Neben der Beratung bei allgemeinen sozialen Fragen unterstützen die Beratungsstellen auch bei Behördengängen, vermitteln Dolmetscherdienste, helfen den Flüchtlingen Bildungsangebote wahrzunehmen und den Einstieg in das Berufsleben zu finden“, erläuterte Arnold Esters, Geschäftsführer des SKM in Meppen. Auch der SkF verzeichnet einen starken Anstieg von Ratsuchenden mit Migrationshintergrund in den unterschiedlichen Fachbereichen.

„Was hier geleistet wird, ist enorm“, sagte Weihbischof Wübbe. Es sei beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen sich vor Ort gemeinsam für Flüchtlinge einsetzen. „Die Zusammenarbeit zwischen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, zwischen Caritas, SKM und SkF und den Kirchengemeinden kann Vorbild und Einladung sein, wie wir heute gemeinsam der Kirche ein glaubwürdiges Gesicht geben können.“

Schnell und effektiv

Eine gute Zusammenarbeit mit den Fachverbänden, den katholischen Sozialverbänden, den Kirchengemeinden sowie den weiteren Kooperationspartnern sei unerlässlich, damit den Flüchtlingen vor Ort schnell und effektiv geholfen werden könne, stimmte Marcus Drees, Geschäftsführer der Caritas im Emsland, zu: „Angesichts der steigenden Zahl von Menschen, die Hilfe suchen, ist es wichtig, die bestehenden Hilfsangebote weiter auszubauen und zu vernetzen.“ Durch den regelmäßigen Austausch mit den beteiligten Partnern solle die Zusammenarbeit in Zukunft noch weiter vertieft werden.

Insgesamt fünf Tage verbrachte Weihbischof Johannes Wübbe im mittleren Emsland. Im Anschluss an dieses Treffen besuchte er auch die Wärmestube der Gemeindecaritas der Kirchengemeinde St. Vitus und eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien, die die Propsteigemeinde aufgenommen hat. Zum Abschluss der Visitation luden die Vertreter der verbandlichen Caritas zu einem alternativen Stadtrundgang ein, der die unterschiedlichen Themen der gemeinsamen Beratungsarbeit umfasste.


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