Unterstützerkreis trifft sich Ehrenamtliche engagieren sich für Flüchtlinge in Meppen

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Viele Vereinsvertreter und Privatpersonen trafen sich im Meppener Propsteigemeindehaus. Foto: Gerd MecklenborgViele Vereinsvertreter und Privatpersonen trafen sich im Meppener Propsteigemeindehaus. Foto: Gerd Mecklenborg

Meppen. Auf Einladung des Sozialdienstes Katholischer Männer Emsland Mitte (SKM) haben sich viele Vereinsvertreter und Privatpersonen, unter ihnen auch mehrere Betroffene, im Meppener Propsteigemeindehaus versammelt, um die weitere Arbeit im Unterstützerkreis für Flüchtlinge in Meppen zu organisieren.

Bei der ersten Informationsveranstaltung zu diesem Thema habe man vereinbart, Unterstützerkreise zu bilden, um den Flüchtlingen in Meppen Orientierung zu geben und die Integration zu erleichtern, blickte der SKM-Vorsitzende Günter Göken zurück. Nun sei es an der Zeit, das Vorhaben konkret umzusetzen.

Unter der Leitung von Sozialpädagogin Nicole Jäger, die auch das Treffen moderierte, wurden nach einer kurzen Austauschrunde die drei Arbeitsgruppen Alltagsbewältigung/Mobilität, Begegnung/ Freizeit und Sprachförderung/ Hausaufgabenbetreuung gebildet. In diesen drei Gruppen werden sich insgesamt 30 Ehrenamtliche engagieren. Die „Ideenschmieden“ in den jeweiligen Arbeitsgruppen vereinbarten regelmäßige Treffen. Von den Gruppenmitgliedern wurden in der gemeinsamen Abschlussbesprechung bereits Ergebnisse präsentiert und Vorschläge gemacht.

So solle es in einer „Bürgerwerkstatt Fahrrad“ Flüchtlingen ermöglicht werden, innerstädtisch mobiler zu sein. Ein Gesprächskreis „Frauen“ für Frauen mit Migrationshintergrund und einheimische Frauen wird gegründet, und ein Sprachcafé soll die Begegnung mit Einheimischen fördern. In einem Spielkreis für Kinder könne man auch Hilfe bei den Hausaufgaben leisten und den Kontakt zu deutschen Eltern pflegen. Für die Vermittlung in Praktika ist ein Ansprechpartner gefunden worden. Auch wurde ein Ansprechpartner gefunden, der Gespräche führen wird, um den Führerschein in arabischer Sprache bestehen zu können.

Im Arbeitskreis Freizeit wurden viel Ideen zusammengetragen: interkulturelle Sportfeste, Nordic Walking für Männer, Fahrradtouren, Stadtführungen, Spiel- und Kochabende, Freizeitangebote für Kinder und Familien oder Schwimmkurse. Alle Angebote könnten auf einer eigenen Homepage veröffentlicht werden, hieß es. Auch mehrere Vereine und Verbände möchten sich einbringen. So bietet etwa der Kreissportbund eine Kooperation an, aber auch viele Einzelpersonen erklärten sich bereit zu helfen.


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