Weniger Körperverletzungen Sperrstunde bleibt in Meppen aufgehoben

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Die Sperrstunde in Meppen bleibt auch weiterhin aufgehoben. Archivfoto; BuchholzDie Sperrstunde in Meppen bleibt auch weiterhin aufgehoben. Archivfoto; Buchholz

Meppen. Um die Sicherheit im Meppener Stadtquartier Bermuda-Dreieck zu verbessern, entwickelte eine Arbeitsgruppe neben der zwischenzeitlichen Einführung der Sperrstunde für Gaststätten in dem Bereich auch ein Bündel von Maßnahmen, die die Gewalt dort eindämmen sollten und anscheinend zum Erfolg geführt haben.

„Erhöhte Polizeipräsenz, verstärkte Jugendschutzkontrollen und Hausverbote in Gaststätten wurden ausgesprochen. Dies führte anscheinend zum Erfolg“, berichtete Matthias Wahmes, Städtischer Direktor der Stadt Meppen, jetzt im Sicherheitsausschuss.

Die vom Polizeikommissariat Meppen erhobenen Daten zeigen, dass die Zahl der Körperverletzungen auch im zweiten Halbjahr 2014 (23 Körperverletzungen) im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum im Jahr 2012 (35 Körperverletzungen) weiter rückläufig ist. Das Umfeld der Gastronomiebetriebe zwischen der Bahnhofstraße und der Schützenstraße in Meppen steht seit Jahren im Blickpunkt von Polizei und Stadtverwaltung. Die steigende Anzahl an Körperverletzungen in diesem Bereich, besonders im Jahr 2009, veranlasste den Stadtrat, eine Sperrstunde einzuführen , die am 15. Juni 2013 in Kraft trat und im Mai 2014 aufgehoben wurde (wir berichteten).

Ursachen für den Rückgang sieht Wahmes in der Präventionsarbeit sowie in der städtebaulichen Veränderung. „Durch den Bau der MEP und die verbesserte Straßenbeleuchtung sind die dunklen Straßenecken gleichzeitig verschwunden.“ Außerdem könnte auch die Eröffnung der Großraumdisco in Meppen-Versen dazu beigetragen haben, dass viele Jugendliche nicht mehr so häufig das Bermuda-Dreieck aufsuchten. Von einer weiteren Verordnung der Sperrzeit für Gaststätten in Meppen sehen die Ausschussmitglieder daher vorerst ab.

Reiner Fübbeker (CDU) appellierte jedoch daran, das Müllproblem in diesem Stadtbereich in den Griff zu bekommen. Fast jedes Wochenende hinterließen die Nachtschwärmer ihre Spuren.


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