Entwicklungskonzept liegt vor Aktionsgruppe „Moor ohne Grenzen“ hofft auf Förderung

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Bei der Überreichung des Regionalen Entwicklungskonzepts: (von links) Martina Cordes und Anita Schleper vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, Bürgermeister Ernst Schmitz, Verena Schepers und Natalie Schmidt (Planungsbüro KoRiS). Foto: privatBei der Überreichung des Regionalen Entwicklungskonzepts: (von links) Martina Cordes und Anita Schleper vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, Bürgermeister Ernst Schmitz, Verena Schepers und Natalie Schmidt (Planungsbüro KoRiS). Foto: privat

Meppen. Für die Bewerbung um Fördermittel aus dem Leader-Programm der EU hat die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „Moor ohne Grenzen“ ihr Regionales Entwicklungskonzept erstellt und dem Amt für regionale Landesentwicklung in Meppen überreicht. In der LAG „Moor ohne Grenzen“ haben sich die Naturparkgemeinden Twist, Geeste, Haren, Meppen und Wietmarschen zusammengeschlossen.

Schon die Titelseite zeige die Besonderheiten der Region, stellte Anita Schleper, die das Entwicklungskonzept entgegennahm, mit Blick auf die dargestellten Moorlandschaften fest. Zuvor waren Handlungsziele und erste Innovationsideen festgezurrt worden.

„Unsere Heimat wird in den nächsten Jahren starken Veränderungen unterworfen sein“, kommentierte der LAG-Vorsitzende, Bürgermeister Ernst Schmitz aus Twist, mit Hinweis auf die vielfältigen Anforderungen an die Landwirtschaft, die Probleme des Wasserhaushalts, der Sicherung der Moorlandschaft, die Tourismusentwicklung und den demografischen Wandel. Diesen Herausforderungen werde mit zukunftsweisenden Konzepten und Maßnahmen begegnet.

Die Regionalmanagerin der LAG , Verena Schepers, hob die rege Teilnahme der Bevölkerung hervor: „Ohne deren Erfahrung und die vielfältigen Projektideen wäre das Konzept so nicht möglich gewesen.“ Alle Ideen fänden sich in den Handlungsfeldern und definierten Schwerpunkten wieder, für die eine Förderung angestrebt wird.

Während Schleper und Cordes sich auf die erste Sichtung der vielfältigen Bewerbungen aus der Region freuen, blicken Schmitz und Schepers gespannt nach vorn. „Wir würden gern mithilfe der Leader-Gelder gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die in der vergangenen Förderperiode geleistete erfolgreiche Arbeit fortsetzen.“


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