Gute Vorsätze für 2015 Meppener wünschen sich Gesundheit und Zufriedenheit

Von Heiner Harnack



MEPPEN. „Diamonds are a girl’s best friends!“ sang Marilyn Monroe in den 1960er-Jahren, und der Traum eines jeden Mannes schien der Aston Martin DB 5 von James Bond als fahrbarer Untersatz zu sein. Wesentlich einfacher gestrickt sind dagegen die Wünsche der MT-Leser zum Jahreswechsel.

Insgesamt sehr zufrieden äußerten sich in der Umfrage der Meppener Tagespost die Befragten mit dem auslaufenden Jahr 2014. Ansgar Limbeck, Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins WIM, schwärmt fast in Superlativen, als er die Einweihung der Fußgängerzone, die erstmals durchgeführte Rathauskirmes, die über 35000 Zuschauer beim Public Viewing während der Fußball-WM auf der Schülerwiese und die zehntausend Schlittschuhläufer auf der Eisfläche des Weihnachtsmarktes versucht, in einem Satz unterzubringen. „Dass wir dann noch Weltmeister in Brasilien wurden, machte die Augenblicke des 13. Juli einfach einzigartig!“, so Limbeck weiter. Er hofft für das kommende Jahr, an die Erfolge anknüpfen zu können. „Wir haben nicht diese Dimension der Großveranstaltungen, werden aber trotzdem Interessantes für unsere Besucher anbieten“, zeigt sich der WIM-Geschäftsführer positiv gestimmt und nennt „Gesundheit“ als oberste Priorität.

Gut erholt von seiner Knieoperation hat sich Manfred Mogge, der schon vor rund 50 Jahren für den SV Meppen kickte und sich immer noch gerne an die Einladung zur Leichtathletik-Team-EM in Braunschweig erinnert, wo er als Schiedsrichter eingesetzt wurde.

„Solch eine Berufung vergisst man nie. Aber das Wichtigste ist für meine Frau und mich unsere Gesundheit“, so Mogge weiter. „Wir sollten aber nicht vergessen, wie gut es uns hier geht, wenn man an die Kriegswirren in Syrien, Irak und der Ukraine denkt“, fügt der 71-Jährige nachdenklich hinzu.

Besonderen Grund zur Freude gab es in diesem Jahr in der Familie von May und Mohammed Attia, der als Arzt am Krankenhaus Ludmillenstift in Meppen tätig ist. „Ich habe meine Approbation als Mediziner in Hannover bestanden und kann jetzt weiter in Richtung meiner Facharzt-Ausbildung gehen. Im kommenden Februar erwarten wir ein kleines Töchterlein, sodass unser Sohn Yassin dann nicht mehr alleine sein wird“, freut sich der in Ägypten geborene Basketball-Fan, der privat schon mal im Shirt von Dallas-Mavericks-Star Dirk Nowitzki anzutreffen ist.

Über Weihnachten und Silvester sind Attias Eltern aus Ägypten, ein Bruder aus Kanada und ein Bruder mit Familie aus Berlin nach Meppen gekommen, um mit der kleinen Familie, die sich nach eigenen Angaben im Emsland sehr wohl fühlt, zu feiern.

Der dreijährige Sohn Yassin trainiert übrigens sehr zum Leidwesen seines Vaters nicht die Korbwürfe, sondern jagt im Trikot des SV Meppen dem Fußball hinterher.

Zufrieden mit 2014 zeigt sich Günther Junge, der mit seinem Montagebetrieb im ganzen Emsland unterwegs ist und zwischen den Jahren seine Ausrüstung instand setzt. „Ich bin wirklich bei Wind und Wetter unterwegs und weiß, was es bedeutet, gesund zu sein. Daher mein größter Wunsch: „Gesundheit, Zufriedenheit und Zeit für die Familie“, so der Vater zweier Töchter. Der Handwerker, den es beruflich schon bis nach Australien verschlagen hatte, lässt es zwischen Weihnachten und Neujahr etwas ruhiger angehen, um neue Energie für 2015 zu tanken. Ins gleiche Horn stößt auch Hotelchef Michael Pöker, der sich privat Gesundheit und als Fußballfan einen baldigen Aufstieg des SV Meppen wünscht. „Als Hotelier hoffe ich, dass unsere Mitarbeiter gut ins Neue Jahr kommen und es einen knackigen Sommer geben wird, der unseren Gästen viele schöne Radtouren ermöglicht“, so Pöker.


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