Ein Bild von Carola Alge
08.12.2014, 16:45 Uhr

Telefonseelsorge im Emsland segensreiche Einrichtung

Von Carola Alge


Die steigende Zahl der Anrufe zeigt, wie wichtig die Telefonseelsorge Emsland/Bentheim ist.  Foto: Carola AlgeDie steigende Zahl der Anrufe zeigt, wie wichtig die Telefonseelsorge Emsland/Bentheim ist. Foto: Carola Alge

Meppen. Verunsicherung, private oder berufliche Probleme, Depression, Einsamkeit, Suizidgedanken – es gibt vielfältigste Ursachen, die einen Menschen in eine tiefe Krise stürzen können.

Dann ist es hilfreich, Menschen an der Seite zu haben, die zuhören, sich kümmern. Nicht jeder hat aber ein solches Umfeld, das ihn ein Stück in schwierigen Lebenslagen auffängt. Hier kann die Telefonseelsorge ein entscheidendes „Auffangbecken“ sein.

Wie wichtig diese segensreiche Einrichtung ist, die Ingrid Höppener vor 25 Jahren in unserer Region ins Leben gerufen hat, zeigen Zahlen aus dem Jahr 2013: Verglichen mit dem Jahr davor, stieg die Zahl der Anrufer um 32 Prozent. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telefonseelsorge führten 2136 Gespräche, darunter immer mehr auch Handyanrufe, mehr als noch im Jahr 2012. Mehr als 14000 Gespräche kommen bei der Telefonseelsorge Emsland/Grafschaft Bentheim inzwischen jährlich an. Die Tendenz ist steigend.

Persönliche Krisen können jeden von uns zu jeder Zeit ereilen und zum psychosozialen Problem werden. Die entsprechend geschulten Ansprechpartner der Telefonseelsorge sind dann da – rund um die Uhr, das ganze Jahr über. Ihnen und der Meppener Gründerin der Einrichtung gebührt großer Dank für ihre Unterstützung, die sie fremden, oft verzweifelten Menschen geben.


Der Artikel zum Kommentar

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN