Weißes Gold und Weihnachtszauber Porzellankunst begeistert in Meppen

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Hannelore de Hoogd und die Künstlerin Sabine Wachsbei der Sonderausstellung der weißen Kunstwerke. Foto: privatHannelore de Hoogd und die Künstlerin Sabine Wachsbei der Sonderausstellung der weißen Kunstwerke. Foto: privat

pm Meppen. Mit einem extralangen Galerie-Wochenende hat das Ehepaar de Hoogd in Bokeloh eine Ausstellung mit Arbeiten verschiedener Künstler der Galerie und der Meissener Porzellankünstlerin Sabine Wachs eröffnet.

Zahlreiche Gäste konnten in einem vorweihnachtlichen Ambiente Bilder, Skulpturen und Designobjekte internationaler KünstlerInnen wie zum Beispiel Otmar Alt, Romero Britto, Glasstudio Borowski, Dagmar Glemme, Janosch, James Rizzi, Eva Roucka und Armin Mueller-Stahl genießen. Ein weiteres Highlight war die Eröffnung der Sonderausstellung „Faszination Weißes Gold“, in der die Porzellan-Objekte der sächsischen Künstlerin Sabine Wachs zu sehen sind.

Die Künstlerin war anwesend und gab den Einblick in ihr Schaffen. Wachs war Chefdesignerin der Porzellanmanufaktur Meissen und fertigt seit 2011 in ihrem eigenen Atelier fantasievolle Kleinstserien und Porzellanobjekte, die von Originalität und Individualität geprägt sind, aber dennoch den Ansprüchen an Funktionalität gerecht werden. Sie hat sich in besonderer Weise dem Werkstoff Porzellan verschrieben und sich mit Interieur-Kunstobjekten und Kunst am Bau einen Namen gemacht hat. In ihren Arbeiten schafft sie eine Verbindung zwischen Kunst, Kunsthandwerk und Design. Dabei erwachsen ihre neuen Ideen aus dem kreativen Prozess mit dem Rohmaterial und werden von Spontanität und „geplantem Zufall“ begleitet.

Meist nach dem Brand erfolgt für sie der spannende Prozess der Farbgestaltung, mit der sie die Objekte ergänzt, verfeinert, nuanciert und in ihrem Erscheinungsbild verändert. Alle Dekore werden in Handmalerei gefertigt. Seit 1996 werden die Werke von Sabine Wachs in Deutschland, Europa und Asien (Japan/Taiwan) gezeigt. Einige Exponate befinden sich unter anderem in der Porzellansammlung Dresden, im Museum für angewandte Kunst Schwerin und im Museum Saporro/Japan.

Die Ausstellung ist mittwochs bis freitags von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung zu besichtigen. Info: Tel. 05931/93100, www.atelierspuren.de.


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