Stricken für den Notfall Meppenerinnen stricken Babymützchen

Freuen sich über das Engagement, v.l. Helga Grote, Sigrid Wojahn, Christof Witschen, Rettungsassistenten mit Mützchen, Maria Veltrup, Norbert Jönen, Erika Margies, Franz Stüwe, Anni Brinkhaus, Michael Speer. Foto: privatFreuen sich über das Engagement, v.l. Helga Grote, Sigrid Wojahn, Christof Witschen, Rettungsassistenten mit Mützchen, Maria Veltrup, Norbert Jönen, Erika Margies, Franz Stüwe, Anni Brinkhaus, Michael Speer. Foto: privat

Meppen. Vier Bewohnerinnen des Betreuten Wohnens des DRK in der Wilhelm-Berning-Straße in Meppen stricken derzeit kleine Babymützchen für die Rettungswagen des DRK im Emsland.

„Wir freuen uns sehr über das Engagement der Bewohnerinnen“, sagte Thomas Hövelmann, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Emsland e.V. „Wenn wir Babys und Kleinkinder im Rettungswagen haben, zum Beispiel nach Geburten zu Hause oder nach Verkehrsunfällen, möchten wir ihnen die Mützchen schenken, damit sie keinen kalten Kopf bekommen und sich wohler fühlen“, erklärt Christof Witschen, Leiter der Fachbereiche Rettungsdienst und Katastrophenschutz beim DRK im Emsland. „Mehr als 50 Mützchen haben die Bewohnerinnen bereits gestrickt. Wir sind beeindruckt von so viel Hilfsbereitschaft und wissen sie sehr zu schätzen“, ergänzt Franz Stüwe, Leiter des Fachbereichs Pflege beim DRK im Emsland.

„Als ich den Bewohnern von der Idee erzählt habe, waren sie sofort begeistert und voller Tatendrang. Wir haben ein schönes Muster ausgesucht, Wolle und Stricknadeln gekauft und dann konnte es losgehen“, sagte Helga Grote, Betreuungskraft in der DRK-Sozialstation in Meppen. „Die Bewohnerinnen sind mit Herzblut und Leidenschaft dabei. Sie freuen sich, dass sie den Kindern mit den Mützchen helfen können. Wir haben die Farben des DRK, weiß und rot, gewählt, damit sie sich auch nach Jahren noch an den Tag erinnern und wir hoffen von ganzem Herzen, dass für alle Babys alles gut ausgegangen ist“, sagte Grote einer Mitteilung zufolge weiter.