Jugendhilfeausschuss stimmt zu Kreis Emsland fördert Kitas mit rund 300000 Euro

Von Helmut Diers

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Die Kita am Heideweg in Meppen erhält vom Kreis Emsland 101200 Euro für eine bauliche Erweiterung. Foto: MammesDie Kita am Heideweg in Meppen erhält vom Kreis Emsland 101200 Euro für eine bauliche Erweiterung. Foto: Mammes

Meppen. Dem Landkreis Emsland sind die Kindertages- und Sportstätten zwar lieb, aber auch teuer. Der Ausschuss für Jugendhilfe und Sport hat nun dem Kreisausschuss empfohlen, die geplanten Kindertagesstättenerweiterungen in Rhede, Twist, Meppen und Wesuwe noch in diesem Jahr mit insgesamt rund 302000 Euro sowie den Umbau und die Erweiterung des Vereinsheims der Lingener Rudergesellschaft von 1923 mit 65000 Euro zu fördern.

Für die Erweiterung des Kindergartens Westeresch in der Gemeinde Rhede um eine Krippe mit 15 Plätzen und entsprechenden Nebenräumen sprach sich der Ausschuss – vorbehaltlich der Zustimmung des Kreisausschusses – bei Gesamtkosten von rund 386000 Euro für eine Förderung mit 69032 Euro aus. Die Gemeinde Twist darf sich nach dem Beschluss des Ausschusses bei Gesamtkosten von rund 373000 Euro für die Sanierung und die Erweiterung um 15 Krippenplätze des Kindergartens St. Marien auf 70316,33 Euro freuen. Für die Erweiterung des Kindergartens Am Heideweg der Stadt Meppen um eine Krippe mit 15 Plätzen sowie Nebenräume werden bei Baukosten von 550000 Euro 101200 Euro an Kreismitteln fließen. Die Katholische Kirchengemeinde St. Clemens Wesuwe erhält vorbehaltlich der Zustimmung des Kreisausschusses bei 505000 Euro an Baukosten für die Erweiterung um eine Krippe mit 15 Plätzen und Nebenräumen 61723 Euro an Kreisfördermitteln.

In diesem Jahr hat der Landkreis einschließlich der genannten Maßnahmen laut dem Ersten Kreisrat Martin Gerenkamp insgesamt 13 Neubauten, Erweiterungen und Sanierungen von Kindertagesstätten bei einer Gesamtsumme von 9,52 Millionen Euro mit 1,63 Millionen Euro an Kreismitteln gefördert. Die Beschlüsse erfolgten alle ohne Diskussion und einstimmig.

Einstimmig fiel auch die Abstimmung für den Antrag der Lingener Rudergesellschaft von 1923 aus. Der Verein, der sich bisher als reiner Ruderverein mit einer Drachenbootabteilung dargestellt habe, wolle sich breiter aufstellen, wie Fachbereichsleiter Frank Botterschulte dem Ausschuss erläuterte. Dafür sei eine bauliche Erweiterung des Vereinsheims unabdingbar.

Die Gesamtkosten der baulichen Maßnahme erreiche eine Höhe von 347000 Euro. In dem geplanten Anbau im Erdgeschoss des Bootshauses sollen ein Kraft- und Gymnastikraum, ein kleiner Fitness- und Gymnastikraum sowie ein Abstellraum entstehen.

Ein barrierefreier Zugang zum Gebäude und eine Bootshalle sollen ebenfalls entstehen sowie der bereits vorhandene Mehrzweckraum neue Fenster erhalten und einige energetische Maßnahmen vorgenommen werden. Abzüglich der Kosten für den nicht zuwendungsfähigen Mehrzweckraum bleiben laut Botterschulte noch rund 325000 Euro an förderfähigen Kosten. Davon trage der Landkreis 65000 Euro.


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