Malen verbindet Jugendliche zeigen ihre Bilder im Stadthaus Meppen

Sie freuen sich über die Ausstellung: Lilia Hübscher, Bürgermeister Helmut Knurbein und Nadezda Root (v. l.) mit einigen Kindern aus dem Malkurs. Foto: Georg HiemannSie freuen sich über die Ausstellung: Lilia Hübscher, Bürgermeister Helmut Knurbein und Nadezda Root (v. l.) mit einigen Kindern aus dem Malkurs. Foto: Georg Hiemann

Meppen. Eine ganz besondere Ausstellung ist bis zum 15. Januar während der Öffnungszeiten im Meppener Stadthaus zu sehen. In Anwesenheit zahlreicher Gäste eröffnete Bürgermeister Helmut Knurbein die Ausstellung „Malen verbindet!“ Sie zeigt Arbeiten aus dem Malkurs des Jugendmigrationsdienstes der Arbeiterwohlfahrt.

Zurzeit sind Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 18 Jahren aus verschiedenen Nationen in der Malgruppe des Jugendmigrationsdienstes der Arbeiterwohlfahrt (Awo) aktiv. Gegründet wurde diese Gruppe, wie Lilia Hübscher (Awo) berichtete, 2011 auf Wunsch der Kinder und Jugendlichen, die außerschulischen Sprachförderunterricht und Hausaufgabenhilfe beim Jugendmigrationsdienst erhalten. Die Kinder kommen aus der Ukraine, Kasachstan, Russland und Georgien und anderen Ländern. Hier finden die verschiedenen Nationen zusammen, lernen und verbessern die deutsche Sprache, entstehen Freundschaften. „Die Kinder sind für uns Erwachsene Vorbild und zeigen, wie Migration geht.“ Besonders dankte Lilia Hübscher auch der Gleichstellungsbeauftragten Elisabeth Mecklenburg und Regina Holzapfel (Kultur) für die tatkräftige Unterstützung bei der Organisation und Durchführung dieser Ausstellung. Für den musikalischen Rahmen sorgte Maxim Zilke.

Einmal pro Woche treffen sich die Kinder und Jugendlichen unter Anleitung von Nadezda Root in der Schützenstraße 17 in Meppen. Nadezda Root, gebürtige Russin, lebt sei 2009 in der Kreisstadt und hat in Moskau an der Volksuniversität Kunst studiert. Sie arbeitet in Deutschland als Freiberuflerin und hat eine kleine Kunstgalerie in Lingen.

Kreative Gestaltung

Root bringt den Kindern Maltechniken und kreative Gestaltung bei, Jüngere lernen von den Älteren, alle unterstützen sich gegenseitig. Und wenn die Kleinen mal eher müde werden als die Großen, kocht Nadezda Root schon mal leckeren Tee und stellt ein paar leckere Plätzchen zur Verfügung.

Bürgermeister Helmut Knurbein sprach von beeindruckenden Bildern, die mit ihren starken Farben sofort den Blick des Betrachters auf sich ziehen. Knurbein betonte, gerade das Stadthaus sei besonders gut geeignet, um großen und kleinen Künstlern Gelegenheit zu bieten, sich einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Bilder können Besucher des Meppener Stadthauses bis zum 15. Januar zu den Öffnungszeiten (Mo. bis Mi. 8 bis 16 Uhr, Do. 8 bis 17.30 Uhr, Fr. 8 bis 12.30 Uhr) betrachten.