Bauarbeiten abgeschlossen Meppener B 70 nach dem Wochenende wieder frei

Von Tobias Böckermann


Meppen. Gut einen Monat früher als geplant wird die Bundesstraße 70 in Meppen vollständig saniert wieder für den Verkehr freigegeben.

Da noch einige Restarbeiten ausstehen, konnte der Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau, Fachbereich Lingen, Klaus Haberland das drei Kilometer lange Teilstück der Bundesstraße am Freitagmorgen noch nicht endgültig wieder dem vierspurigen Verkehr übergeben. Von Freitagabend 19 Uhr bis Samstag 14 Uhr wird die Fahrtrichtung Papenburg noch einmal voll gesperrt und der Verkehr durch die Meppener Innenstadt umgeleitet.

Das könnte sich in der Nacht zum Sonntag noch einmal wiederholen. Aber spätestens am Montag oder Dienstag ist mit dem Abbau auch der letzten Warnbarken die vier Millionen Euro teure Sanierungsmaßnahme komplett abgeschlossen – und das trotz eines zwischenzeitlichen Zeitverzuges von vier Wochen am Ende rund vier Wochen früher als erwartet.

„Darauf können alle Beteiligten durchaus stolz sein“, sagte Klaus Haberland am Freitagmorgen bei einem Abschlussgespräch Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein und Alwin Lake (Stadt Meppen) in der Straßenmeisterei Meppen. Haberland lobte die beteiligten Unternehmen und Planer dafür, dass alle Gewerke Hand in Hand gearbeitet und auf jede Herausforderung flexibel reagiert hätten.

„Es hat am Ende so reibungslos funktioniert, dass wir ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk an die Stadt Meppen überreichen können“, freute sich Haberland. Weitere Baumaßnahmen stünden dann in den kommenden Jahren erst einmal nicht an.

Und genau das war das Ziel der achtmonatigen Bauarbeiten gewesen: die Straßenbauverwaltung wollte keine jahrelange Dauerbaustelle, sondern angesichts des hohen Verkehrsaufkommens die Straße in einem Rundumschlag sanieren. Deshalb ging man verschiedene Vorhaben gleichzeitig oder zeitlich genau abgestimmt nacheinander an. Nicht nur musste die Fahrbahn erneuert werden, die Brücken bekamen auch neue Kappen und Schutzvorrichtungen. Die Schutzplanken werden erneuert und neue Betonschutzwände erstellt. Außerdem stand der Neubau von zwei Stützwänden auf dem Plan.

Klaus Haberland betonte, die frühzeitige und intensive Information der Öffentlichkeit habe sich ausgezahlt und viel Ärger vermieden. Tatsächlich hielten sich die Verkehrsbehinderungen nach Einschätzung der Beteiligten in Grenzen. Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein dankte deshalb auch den Planern und Firmen für die hervorragende Arbeit.

Friedrich Quellmelz von der Firma Beton- und Monierbau aus Nordhorn bedankte sich im Namen der Unternehmen für ein konstruktives und vertrauensvolles Arbeitsklima, das sehr zum Erfolg beigetragen habe.