Auch seltene Geflügelrassen Lokalschau des Geflügelzuchtvereins Meppen

Von Heinz-Gerd Stahl

Die Preisträger zusammen mit den Gästen. Foto: Heinz-Gerd StahlDie Preisträger zusammen mit den Gästen. Foto: Heinz-Gerd Stahl

Meppen. Die Mitglieder des Geflügelzuchtvereins Meppen und Umgebung (GZV) haben mit ihren Tieren ein hohes züchterisches Niveau erreicht. Das wurde auch der Lokalschau deutlich, die am Wochenende erstmals in den Räumen des Raiffeisenmarktes in Meppen stattfand. Die Ausstellungsleitung hatte Bernhard Grothues.

Nach Aussage des Vorsitzenden Gottfried Heidfeld haben die Preisrichter knapp 250 Tiere bewertet. Sie vergaben dabei fünf Mal die Höchstnote „V“ und 15 Mal „HV“. Als sehr erfreulich bezeichnete der Vorsitzende auch das Engagement der jugendlichen Züchter. Sie präsentierten 47 Tiere und erhielten dabei zweimal die Wertung „V“ und drei mal die Wertung HV“. Mit Bernhard Hüser hat der Verein auch wieder einen Deutschen Meister in seinen Reihen.

Dank sprach Heidfeld allen aus, die den Verein sowohl finanziell wie auch materiell unterstützt haben. Sein besonderer Dank galt dem Raiffeisenmarkt, der die Halle zur Verfügung stellte.

Meppens stellvertretender Bürgermeister Gerd Gels sprach im Hinblick auf den 25. Jahrestag des Mauerfalls in Berlin von einem historischen Datum, an dem die Lokalschau stattfinde. Mit der Geflügelzucht führe der GZV eine langjährige Tradition fort. Erfreulich sei auch die gute Jugendarbeit, die im Verein geleistet werde. Viel Respekt vor der Arbeit der Züchter zeigte MdL Bernd Carsten Hiebing. Es handele sich um eine verantwortungsvolle Tätigkeit. Die Züchter machten sich darüber hinaus um den Erhalt seltener Rassen verdient.

Die im Verein geleistete Jugendarbeit hob der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Geeste, Josef Steinkamp hervor. Lob für die Lokalschau zollte auch Ulrich Opitz vom Kreisverband Emsland-Grafschaft Bentheim den Verantwortlichen des GZV. Leider komme es immer wieder vor, dass den Züchtern in manchen Regionen Steine in den Weg gelegt würden.

Als erfreulich bezeichnete es Andrea Kötter, dass auch seltene Rassen gezüchtet würden, die teilweise auf der roten Liste ständen. Gewinner, so Kötter, seien nicht nur die Preisträger, sondern alle Beteiligten. Zum Rahmenprogramm der Veranstaltung gehörte eine umfangreiche Tombola mit vielen wertvollen Preisen. Vereinsmeister der Senioren wurde Werner Hartmann auf federfüßige Zwerghühner, goldporzellanfarbig. Den Wanderpokal der Jugend konnte David Krie auf Mittelhäuser in Empfang nehmen. Über den Richard Warda Gedächtnispreis konnte sich Bernhard Grothues auf Zwer-Wyandotten silbergebändert freuen und Adolf Geers nahm auf Zwerg-Barnevelder braun-schwarz doppelgesäumt den Wanderpokal der UWG in Empfang.

Dieser erhielt auch den Zuchtpreis auf Hühner und Zwerghühner. An Karl-Heinz Holtkamp ging der Wanderpokal des GZV Meppen und den Wanderpokal für die beste Jungtäubin erhielt Bernhard Spiekermann auf Altholländische Kapuziner. Über den Zuchtpreis der Jugend konnte sich David Krieg auf Mittelhäuser weiß freuen. Die Preise auf Tauben gingen an Henk Sandmann auf Deutsche Modenenser schwarz sowie Horst Krieg auf Altholländische Kapuziner gelb.

Landesverbandsprämien erhielten Adolf Geers, Waldemar Korupp und Hermann Lammers. Die Jugend-Landesverbandsprämie ging an Timo Milsch und der Jugend-Kreisverbandsehrenpreis an David Krieg. Kreisverbandsehrenpreise gingen an die Züchter Bernhard Grothues, Manfred Milsch und Gottfried Heidfeld.