Sprachrohr für Beruf und Emsland Freisprechung beim Ball der Landwirtschaft in Haren

68 frisch gebackene Landwirtinnen und Landwirte, Hauswirtschafterinnen, Landwirtschaftsmeister sowie Werker in der Landwirtschaft erhielten beim Ball der Landwirtschaft ihre Urkunden. Foto: Landvolk Emsland68 frisch gebackene Landwirtinnen und Landwirte, Hauswirtschafterinnen, Landwirtschaftsmeister sowie Werker in der Landwirtschaft erhielten beim Ball der Landwirtschaft ihre Urkunden. Foto: Landvolk Emsland

Haren. Im fast ausverkauften Festsaal Hagen in Haren hat die grüne Branche mit 400 Gäste ihren großen Ball der Landwirtschaft gefeiert. Vor großem Publikum fand an diesem Abend zudem die Lossprechung der land- und hauswirtschaftlichen Absolventen aus dem Raum Aschendorf-Hümmling und Meppen statt. Beste Berufsaussichten lassen diese positiv in ihre Zukunft blicken.

Der Ball der Landwirtschaft fand in diesem Jahr zum zweiten Mal statt. Mitveranstalter Paul Schulte, Ausbildungsberater bei der Landwirtschaftskammer, Bezirksstelle Emsland, freute sich über noch mehr Gäste als im Vorjahr: „Der Ball wird sehr gut angenommen. Wir hoffen, dass die Landwirte ihn als festen Termin im Kalender eintragen.“ Über 400 Landwirte, Absolventen, Eltern und Ausbilder sicherten sich rechtzeitig ihr Eintrittsticket. So habe es nur noch wenige Restkarten an der Abendkasse gegeben. Der große Andrang zeige, dass das Konzept des Balls mit Livemusik, Buffet und festlichem Ambiente aufgegangen ist.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Freisprechung der Absolventen aus der Land- und Hauswirtschaft, der Landwirtschaftsmeister sowie der Werker in der Landwirtschaft. Ehrengast Marc-Andre Burgdorf, Dezernent beim Landkreis Emsland, wünschte sich von den Absolventen vor allem eines: „Seien Sie ein Sprachrohr für Ihren Beruf und damit für das Emsland. Die Landwirtschaft ist sowohl kulturell als auch wirtschaftlich von hoher Bedeutung für unsere Region.“ Um diese Aufgabe erfüllen zu können, sollten die jungen Leute neugierig und lernbereit bleiben.

Dass sie mit ihrer Ausbildung das Fundament dazu gelegt haben, bestätigte Hermann Wester. Der Kreislandwirt und Präsident des Emsländischen Landvolkes verwies auf die guten Berufschancen in dieser Branche und freute sich über die hohen Ausbildungszahlen. „Das große Interesse der jungen Menschen an diesem Beruf finde ich einfach klasse“, so Wester.

Die frisch gebackenen Junglandwirte zeigten, dass sie nicht nur auf dem Traktor eine gute Figur machen. In einem Sketch blickten sie mit einer Portion Humor auf ihre Ausbildungszeit zurück. Mit einem Augenzwinkern griffen sie das „Bauer sucht Frau“-Klischee auf. So würden Landwirte oft als altbackene Gummistiefel- und Kopftuchträger dargestellt. Die stilvolle Abendgarderobe der jungen Absolventen hingegen bewies genau das Gegenteil.

Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für den dritten Ball der Landwirtschaft. Dieser findet am 7. November 2015 statt. Die Organisatoren, bestehend aus der Vereinigung des Emsländischen Landvolkes , der Landwirtschaftskammer, dem Verein landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen sowie den Landfrauen, freuen sich wieder auf zahlreiche Gäste. Zudem danken sie der Sparkasse Emsland für die Unterstützung des Abends.


16 Landwirte bestanden 2014 die Meisterprüfung: Jan Bollingerfehr (Dörpen), Frank Büter (Rastdorf), Stefan Cordes (Meppen), Frederik Freiherr vonDincklage (Kluse), Tobias Hegemann (Papenburg-Tunxdorf), Martin Kossen (Börger), Daniel Krömer (Lorup), Imko Reiners (Papenburg), Patrick Schade (Rhede), Jürgen Schmitz (Papenburg), Martin Schomakers (Surwold), Matthias Schütte (Surwold), Andreas Sievers (Börger), Nils Stenzel-Niers (Geeste), Hermann Stürmeyer (Werlte), Markus Wilkens (Neubörger). Für gute Leistungen in der Prüfung zum Landwirtschaftsmeister (Jahrgangsbester) erhielt Hermann Stürmeyer ein Buchpräsent.