Bürgermeister als Blues Brother Musik und Sport vom Feinsten bei TIMs Sportgala Meppen

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Meppen. „Das war einer der besten Abende bisher im Saal Kamp“, hat nach über vier Stunden sportlicher Höhepunkte TIM-Geschäftsführer Manfred Büter eine positive Bilanz der 19. Sportgala gezogen.

ie Gäste der 19. Sportgala hätten sicher nichts dagegen, wenn das deutsch-belgische Multitalent Edwina de Pooter die Moderation der Jubiläumsausgabe 2015 übernehmen würde. „Sie brachte den Emslandsaal zum Kochen“, hieß es mehrfach im Saal. Ihre „One-Woman-Show“ zum Abschluss, als sie intensiv den Kontakt zum Publikum suchte, riss die Meppener im wahrsten Sinne von den Stühlen. Die Entertainerin präsentierte dabei außergewöhnliche Interpretationen legendärer Welthits, Musical, Rock und Gospel. Fast 15 Minuten lang fand sie in Meppens neuem Bürgermeister einen dankbaren Partner: Helmut Knurbein offenbarte ein unglaubliches Showtalent. „Da muss man einfach mitmachen. Die Dame hat das super gemacht. Die Sportgala ist immer wieder schön“, erklärte er.

„Wir kommen wieder“

Begeistert hatte ihn besonders der Showact „Rollstuhl-Partnerakrobatik“ des Duos „Fate Fusion“ (schicksalhafte Verschmelzung), die erste Shownummer dieser Art in Deutschland. „Das war eine Bereicherung der Gala“, fand auch Katja Thien aus Herzlake, die mit Mama Jana Eberhardt (Berlin) die Gala besuchte. „Tolle familiäre Atmosphäre, nicht so eine distanzierte Großstadtatmosphäre.“ Eberhardt war vom Galahighlight „Doppelbarren mit Trampolin und Flugshow am Reck“ der tschechischen Nationalmannschaftsturner Martin Koneczny und Daniel Radovesnicky sowie den Deutschen Artem Ghazarian und Thomas Greifenstein angetan: „Das ist eine tolle Zusammenarbeit.“

Auch Marlies Krause aus Wunstorf, eine gebürtige Meppenerin, die mit Ehemann Hannes und Freunden bei der Gala ihren Geburtstag feierte, meinte: „Die beiden Nummern mit dem Rollstuhl und dem Barren waren richtig klasse. Wir kommen wieder.“ Karl-Heinz Haas und seine Frau Gudrun aus Meppen lobten die „Spitzenleistungen“ der beiden Gruppen, meinten aber, „von einigem haben wir uns mehr vorgestellt“.

Zu glatt war das Meppener Parkett für Kevin Nikulski aus Dortmund. Der „BMX Flatland Pro Rider“ mit WM-Medaille rutschte mehrfach weg. „Das passiert nun mal“, so sein Fazit.

Mit viel Beifall bedacht wurden auch die anderen Showacts wie die Kraftakrobatik der „Beach Boys“, die aus Südafrika anreisten. Mr. Van Dee, alias Craig van Deventer, hatte auf humorvolle Weise Probleme mit den Ringen. Kraftakrobatik gemischt mit „Cube-Manipulationen“ von Andrew Scordilis zeugte von höchster Präzision. Ein Kunstwerk aus Kraft, Schwung und Eleganz boten die Akrobatinnen des KTV Lingen. Und Edvina de Pooter sagte abschließend zu Meppen: „Irre, so eine Emotion wie hier habe ich noch bei keiner Sportgala erlebt.“


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