16. November Musical in Propsteikirche Meppener Kinder rappen David gegen Goliat

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Mit einer Steinschleuder besiegt der kleine Hirte David den Riesen Goliat. Die Kinder der St.-Vitus-Gemeinde proben für die Aufführung des Musicals „David – ein echt cooler Held“ am 16. November. Foto: Kim KarotkiMit einer Steinschleuder besiegt der kleine Hirte David den Riesen Goliat. Die Kinder der St.-Vitus-Gemeinde proben für die Aufführung des Musicals „David – ein echt cooler Held“ am 16. November. Foto: Kim Karotki

Meppen. Die Geschichten der Bibel stammen aus einer anderen Zeit und sind deshalb nicht immer leicht zu verstehen. Das Kindermusical „David – ein echt cooler Held“ ermöglicht mit witzigen Texten und Rap-Elementen Kindern einen zeitgemäßen Zugang. Am 16. November führen 34 Kinder der St.-Vitus-Gemeinde das Musical in der Propsteikirche in Meppen auf.

Neben Schafen aus Watte und Pappe hockt David alias Cora Olthaus. Eine Erzählerin sitzt mit einem großen Buch auf dem Schoß neben dem Altar. Der Chor rappt und singt „Er kämpft gegen Löwen, und er kämpft gegen Bären, denn er will nicht, dass die sich von den Schafen ernähren – er ist ein Typ, der Gott gefällt, denn er ist ein echter Held“ zur Keyboardbegleitung während der Probe für das Kindermusical in der Propsteikirche .

Proben seit halbem Jahr

Unter der Leitung der Gemeindereferentin Frauke Neuber arbeiten die Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren seit einem halben Jahr 14-täglich an der Umsetzung des Musicals von Ruthild Wilson. Am Sonntag, 16. November, führen sie die Geschichte von David, dem Riesen Goliat und König Saul um 15 Uhr in der Propsteikirche bei freiem Eintritt auf.

Beim Gedanken an die Aufführung sind die Kinder schon ganz aufgeregt, freuen sich aber darüber, mal in andere Rollen zu schlüpfen. So hat Mia Holtmann als Samuel nicht nur die Aufgabe, den richtigen König zu suchen, sondern ihn auch zu segnen. „Das ist schon ein komisches Gefühl.“ Valerie Kerckhoff spielt den Riesen Goliat und kämpft im Stück gegen David, dargestellt von Cora Olthaus, die ihre Freundin ist. Und die David-Mimin ist beeindruckt von Davids Mut, sich trotz Todesangst zu überwinden, gegen den Riesen der Philister zu kämpfen. Aber sie kann sich auch mit seiner Entschlossenheit identifizieren: „Ich glaube, wenn es um etwas wirklich Wichtiges geht, dann würde ich das auch tun.“ Das Stück finden sie „spannend“, aber auch „witzig“. Dabei denken sie an die Szene, wenn David den tobsüchtigen König Saul mit seiner Musik besänftigt: „Dann rockt der König auf der Bühne richtig ab“, weiß die Samuel-Darstellerin zu berichten.

Gesang und Rap

Die Gemeindereferentin der St.-Vitus-Gemeinde hat das Musical vor Jahren bereits in einer anderen Gemeinde erprobt und weiß, dass die Mischung aus Gesang und Rap den Kindern gefällt, zudem enthalte die Geschichte von David eine wichtige Botschaft: „Davids Mut und Vertrauen, sich von Gott führen zu lassen, obwohl er so klein ist, wird so den Kindern nähergebracht.“ Dazu käme die Eifersucht Sauls: „Das Gefühl kennen wir alle, aber am Ende findet er durch Gott den richtigen Weg und sieht ein, dass David der wahre König ist.“ Mutter Anke Olthaus lobt das Engagement der Gemeindereferentin: „Das ist für die Kinder eine Art, Gemeindeleben lebendig zu erfahren.“


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