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Prüfer der Krankenkasse begutachten Meppener Einrichtung Familienentlastender Dienst mit der Note 1,4 geprüft

Das gute Prüfergebnis präsentierten Claudia Schulte (Mitarbeiterin FED) und Alfons Schlarmann (Bereichsleiter FED).Das gute Prüfergebnis präsentierten Claudia Schulte (Mitarbeiterin FED) und Alfons Schlarmann (Bereichsleiter FED).

Meppen. Der Familienentlastende Dienst der Kinderhilfe Meppen e.V. (FED) ist vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen mit der Note 1,4 bewertet worden. Das hat der FED mitgeteilt.

Demnach ist im Pflegeversicherungsgesetz seit dem Jahr 2010 geregelt, dass anerkannte Pflegedienste, stationäre wie ambulante, vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (MDK) geprüft und benotet werden. Auch der FED verfügt über eine Anerkennung als ambulanter Pflegedienst und muss sich daher den Prüfpflichten unterziehen.

Schulnoten vergeben

Der MDK überprüft die allgemeinen pflegerischen Leistungen, die Durchführung ärztlich verordneter pflegerischer Leistung, die sonstigen Dienstleistungen und die Organisation des Dienstes sowie die Kundenzufriedenheit, schreibt der FED.

Die Pflegedienste würden sprichwörtlich „unter die Lupe“ genommen und das Ergebnis der Qualität mit einer Note analog den Schulnoten 1 bis 6 bewertet.

Ziel der Bewertung sei es, den Kunden, also Pflegebedürftige und deren Angehörige, die Organisation und Qualität der einzelnen Leistungen transparent zu machen, damit sie in der Auswahl ihrer Dienstleister Vergleiche ziehen können. Die Wahl, für welchen Anbieter aus der Menge der Pflegedienste man sich entscheidet, wird erleichtert.

Der FED Meppen ist seit 2004 ein anerkannter Pflegedienst, und es stand somit auch eine Überprüfung an. Bisher erbringt der FED fast ausschließlich Leistungen der Verhinderungspflege, also in der Betreuung und Begleitung. Pflegerische und ärztlich verordnete pflegerischen Leistungen gehören noch nicht zum regelmäßigen Angebot.

Wenige Nachbesserungen

Die morgens für den gleichen Tag angekündigte Prüfung des MDK umfasste viele Fragen zu Organisation, Strukturierung, Dokumentation, Angeboten oder Arbeitsabläufen des Dienstes.

„Gespannt warteten wir auf unsere Beurteilung“, sagt der verantwortliche Bereichsleiter Alfons Schlarmann. „Wir erhielten die Gesamtnote 1,4, sodass für die ‚glatte Eins‘ noch einige wenige Nachweise fehlten. Entsprechende Nachbesserungen werden wir in diesem Jahr vornehmen.“


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