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30.09.2014, 16:30 Uhr KOMMENTAR

Vergnügungsstätten in Meppen: Kontrolle behalten

Ein Kommentar von Nico Buchholz


Kommentar zum Vergnügungsstättenkonzept in Meppen. Foto: Nico BuchholzKommentar zum Vergnügungsstättenkonzept in Meppen. Foto: Nico Buchholz

Meppen. Die Einführung eines Vergnügungsstättenkonzeptes ist ein wichtiger und zentraler Punkt in der Stadtplanung Meppens.

Dabei geht es nicht nur darum, dass solche Lokale oft einen Schandfleck darstellen und die Nachbarschaft für Anwohner wenig erfreulich ist. Sie können die Gebiete in der Umgebung nachhaltig schädigen. So kann die Nachbarschaft zu den Spielhallen im schlimmsten Fall zu sogenannten „Trading-down-Prozessen“ führen: Die Kunden bleiben aus, und Geschäfte schließen. Leerstände sind die Folge, die den Prozess weiter beschleunigen. Der Anfang vom Ende in diesen Gebieten. Nur durch ein Vergnügungsstättenkonzept hat die Verwaltung eine Handhabe gegen die unkontrollierte Eröffnung der Spielhallen. Die, das zeigen die Zahlen deutlich, sind in der Vergangenheit wie Pilze aus dem Boden geschossen. Politik und Verwaltung sind daher gut beraten, mit diesem Instrument die Kontrolle zu behalten.


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