Finanzierung neuer Sportanlagen Anpfiff für die Sanierung der Fußballplätze in Emsland

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Noch ist die Wiese am Marianum mit Heu zugeschüttet. Hier soll bald ein Fußballplatz entstehen. Foto: Ina WemhönerNoch ist die Wiese am Marianum mit Heu zugeschüttet. Hier soll bald ein Fußballplatz entstehen. Foto: Ina Wemhöner

Meppen. Junge talentierte Sportler müsse man fördern – darüber waren sich die Mitglieder des Ausschusses für Jugendhilfe und Sport des Landkreises Emsland einig.

Der SV Meppen verfüge derzeit über 24 Fußballmannschaften, denen sieben Fußballplätze für Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung stünden, berichtete Erster Kreisrat Martin Gerenkamp. Das Interesse im jungen Nachwuchsbereich sei groß. Besonders die F-Jugend und die Minikicker-Jahrgänge bekämen stetig Zulauf, und auch die Talentförderung im Bereich des Jugendleistungszentrums Emsland (JLZ) soll weiter ausgebaut werden, so Gerenkamp.

„Da der Bedarf an weiteren Trainingsflächen besteht, beabsichtigt der SV Meppen, die am Marianum gelegene Anlage zu sanieren“, erklärte Gerenkamp. Die Kooperation zwischen dem Gymnasium und dem Verein ermögliche auch eine Nutzung der bestehenden Umkleide- und Sanitärbereiche der Schulsporthalle. „Derzeit müssen die Schüler im Sportunterricht noch zu den Plätzen des SV Meppen laufen. Der Weg dorthin ist aber zu zeitaufwendig. Das wird sich dann ändern“, so Gerenkamp.

Insgesamt verursacht die Sanierung 71458 Euro. Die Kosten teilen sich die Stadt Meppen, der Kreissportbund, der Landkreis Emsland sowie das Gymnasium Marianum.

Die Lingener Fußballvereine sind mit elf Vereinen und zwölf Sportzentren mit 41 Rasenspielfeldern sowie einem Tennenplatz gut aufgestellt. Jedoch fehle den Vereinen ein Kunstrasenspielfeld, welches eine witterungsunabhängige und ganzjährige Nutzung möglich mache, verdeutlichte Gerenkamp.

Das Gelände des bestehenden Tennenspielfelds im Emslandstadion wurde dem Verein seitens der Stadt Lingen im Rahmen eines Nutzungsvertrags für die Umwandlung in ein Kunstrasenspielfeld zur Verfügung gestellt. Mit der Errichtung eines Kunstrasenplatzes erhoffe man sich auch eine Entlastung und eine Reduzierung der Instandsetzungskosten der vorhandenen Naturrasenspielfelder, so Gerenkamp. Die Kosten belaufen sich auf 594500 Euro einschließlich einer neuen Flutlichtanlage.


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