Flüchtlinge in Not unterstützen Meppenerin für Hilfeeinsätze ausgezeichnet

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Gaby Breuckmann freut sich mit Moderator Ludger Abeln über den Sonnenscheinpreis, den sie von Weihbischof Johannes Wübbe erhielt. Foto: CaritasGaby Breuckmann freut sich mit Moderator Ludger Abeln über den Sonnenscheinpreis, den sie von Weihbischof Johannes Wübbe erhielt. Foto: Caritas

Meppen. „Globale Nachbarn – Weit weg ist näher, als du denkst“ ist das Motto der diesjährigen Caritas-Kampagne und des Sonnenschein-Preises. 10000 Euro stellt die Caritas-Gemeinschaftsstiftung Osnabrück jedes Jahr für freiwilliges Engagement zur Verfügung.

In diesem Jahr erhielt unter anderem die Meppenerin Gaby Breuckmann für ihr internationales Engagement einen Preis und 2000 EUR.

Schwerpunkt im Jahr 2014 des Sonnenschein-Preises ist der Einsatz für Entwicklungszusammenarbeit und die Unterstützung von Flüchtlingen. Bei der Verleihung im Caritas-Stadtteilzentrum St. Michael in der Bremer Neustadt erhielten sieben Projekte aus dem gesamten Bistum die Auszeichnung.

Gaby Breuckmann setzt sich seit 2009 ehrenamtlich für den Verein Landsaid ein. Die examinierte Krankenschwester leitete 17 Jahre die Caritas-Sozialstation Geeste/Twis t. Nun unterstützt sie Menschen im Ausland, die durch Naturkatastrophen, durch bewaffnete Konflikte oder Unterdrückung in Not geraten sind und schnelle Hilfe benötigen. Im Rahmen ihres Engagements war sie schon in Krisengebieten in Haiti, auf den Philippinen und in Burkina Faso.

Gaby Breuckmann betonte, dass das Preisgeld direkt an Landsaid geht, um damit weiter helfen zu können.

Der 1. Preis wurde in diesem Jahr zweimal vergeben: Die ehrenamtliche Gruppe der Flüchtlingshilfe um Norbert Poerschke in Osnabrück-Haste und der Arbeitskreis Asyl der Kirchengemeinde St. Joseph in Osnabrück erhielten den mit 3500 Euro dotierten 1.Preis.

Der 2. Preis mit 2.000 Euro ging an die Emsländerin Gaby Breuckmann, die seit 2009 ehrenamtlich für den Verein LandsAid e.V. aktiv ist.

Für ihr Engagement um mehr Rechte für peruanische Mädchen und Jungen erhielt Arbeitskreises Peru der Katholische Landjugendbewegung im Bistum Osnabrück den mit 1.500 Euro dotierten 3. Preis. Mit drei 4. Preisen und jeweils 1.000 Euro wurden der „Multi-Kulti-Malkurs“ des Freiwilligen-Zentrum des SKM Lingen e.V., das Burkina-Faso-Projekt der Bremer St. Johannis-Schule sowie der Einsatz der „Klosterbauer“ der Russlandhilfe des Caritasverbandes gewürdigt.

Festredner der Preisverleihung war Dr. Oliver Müller, Leiter von Caritas international. Er betonte die Bedeutung des Einsatzes der Ehrenamtlichen für Menschen in aller Welt und auch hier vor Ort. Müller lobte das Engagement der Osnabrücker Caritas: „Die Arbeit in Russland ist sehr beispielhaft. Ich kenne kein zweites Bistum in Deutschland, das sich so engagiert.“ Er berichtete auch von bemerkenswerten Erfahrungen von seinen Auslandsreisen aus Jordanien, wo zurzeit viele Flüchtlinge zu versorgen sind: „Dort hängen überall Schilder, auf denen steht: ‚Caritas ist kein Job. Caritas ein Auftrag‘.“ Anschließend überreichte der Weihbischof des Bistums Osnabrück, Johannes Wübbe, die Auszeichnung an die Ehrenamtlichen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ludger Abeln, der sich seit vielen Jahren in der Caritas-Gemeinschaftsstiftung einsetzt.

Zum Hintergrund: Der Preis für ehrenamtliches Engagement ist nach Carl Sonnenschein benannt. Der katholische Priester wirkte unter anderem in Berlin als Sozialreformer. Ein wichtiges Anliegen Sonnenscheins war die Förderung sozialen Engagements eines jeden Katholiken. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr zum 7. Mal verliehen.


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