Ein Spielplatz für Alle Stadt Meppen baut dritten Mehrgenerationenpark

Von Manfred Fickers


Meppen. Zentral im Wohngebiet Kuhweide gelegen ist der neue Mehrgenerationenplatz, den Meppens Bürgermeister Jan Erik Bohling am Freitag eröffnet hat.

Es ist der dritte Platz dieser Art in der Stadt auf der Grundlage des vor vier Jahren vom Rat beschlossenen Spielplatzkonzepts, sagte der Bürgermeister – nach den Mehrgenerationenparks an der Uhlandstraße und der Görresstraße im Stadtteil Esterfeld. Weil die Bevölkerung an der Konzeption mitwirken sollte, hat die Stadt Vorbereitungstreffen mit den Zielgruppen Kinder, Senioren und Eltern von Kleinkindern veranstaltet. Darüber hinaus wurde von der Stadt ein Online-Beteiligungsmodul geschaltet. Mit den gesammelten Ideen wurde das Büro für Landschaftsarchitektur Hollmann beauftragt, den Platz zu beplanen. Der Entwurf konnte dann den Erwachsenen und Kindern vorgestellt werden, die sich bereit erklärt hatten, an der Planung mitzuwirken. Mit einigen Änderungen wurde der Plan dann ab April dieses Jahres verwirklicht.

Für die Kleinkinder gibt es einen Sandkasten, ein Piratenschiff, Federtiere, eine Kleinkindschaukel und eine Sitzgarnitur für die Eltern. Die älteren Kinder haben eine Spielanlage mit Wellenrutsche, Seilbahn und Schaukel bekommen. Die Jugend darf es sich auf den „Lümmelbänken“ und in der Hängematte gemütlich machen, Sportlich ist sie am Kickertisch gefordert. „Bälle gibt es zum Selbstkostenpreis beim Kiosk Shop ’n’ go an der Herrschwiese“, gab Bohling bekannt. Für die Erwachsenen gibt es Sitzgarnituren und zwei Trimmgeräte. Damit der Platz sauber bleibt, ist eine Hundetoilette gebaut, neben der es einen Beutelspender gibt. An die Natur wurde beim Bau des Insektenhotels ebenso gedacht wie bei der Anlage einer Wildblumenwiese, die im nächsten Jahr eingesät wird.

Der Bürgermeister lobte das Engagement der städtischen Mitarbeiter, dabei besonders die Arbeit des Baubetriebshofs, der mit der Umgestaltung des Platzes eine „Klasse-Leistung“ erbracht hat, wie Bohling unter dem Beifall der Festgäste sagte. 70000 Euro hat die Stadt investiert.

Bohling dankte einer Anwohnerin für die Spende einer Säulen-Hainbuche und dem Kneippverein Meppen für ein Sportgerät, das dem Beintraining dient. Der Vorsitzende Hartmut Voß erklärte, dass der Kneippverein damit etwas zur Gesundheit der Bevölkerung beitragen wolle. Ein Hinweisschild erkläre die richtige Nutzung. Bohling und Voss testeten das Gerät, während Kinder und Erwachsene den Platz in Betrieb nahmen.