Land bewilligt Mittel Anträge für Kulturförderung im Emsland jetzt stellen

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Stehen den Kulturschaffenden im Emsland und in der Grafschaft mit Rat und Tat zur Verfügung: Maleen Knorr und Bernd Meyer von der Emsländischen Landschaft. Foto: privatStehen den Kulturschaffenden im Emsland und in der Grafschaft mit Rat und Tat zur Verfügung: Maleen Knorr und Bernd Meyer von der Emsländischen Landschaft. Foto: privat

Meppen. Die Emsländische Landschaft für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim kann die Förderung kultureller Projekte mit regionalisierten Mitteln des Landes Niedersachsen fortsetzen. Das hat die Organisation in einer Presseerklärung mitgeteilt.

Am 22. September wurde im Ministerium für Wissenschaft und Kultur eine entsprechende Zielvereinbarung unterzeichnet, die für die Jahre 2015 bis 2017 gilt. Anträge für Projekte, die in der ersten Jahreshälfte oder im Zeitraum des gesamten Jahres 2015 durchgeführt werden sollen, sowie für mehrjährige Projekte und Strukturmaßnahmen (maximal drei Jahre bis zum Ende des Zielvereinbarungszeitraums) können bis zum 31. Oktober 2014 eingereicht werden.

„Diese Entscheidung von Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajic verdeutlicht, dass die Emsländische Landschaft gemeinsam mit den übrigen Landschaften und Landschaftsverbänden hervorragend für die regionale Kulturförderung aufgestellt ist“, zeigt sich Landschaftspräsident Hermann Bröring sehr zufrieden über diese Entscheidung. Diese Entscheidung honoriere aber auch die bisherige Arbeit der Kulturschaffenden in der Region. Für sie sei das Programm sehr wichtig. Seit 2005 wurden rund 400 Projekte mit Landesmittel im Gebiet der Emsländischen Landschaft gefördert.

Bislang konnten mit den regionalisierten Mitteln Projekte in den Sparten des freien professionellen Theaters, der Theater- und Tanzpädagogik, der Museumsarbeit der nicht staatlichen Museen, der Musik, der Literatur, der niederdeutschen Sprache, der Soziokultur, der Bildenden Kunst (ohne individuelle Künstlerförderung), der Kunstschulen sowie der außerschulischen kulturellen Jugendbildung gefördert werden. Nun kommen Neue Medien (keine Filmförderung), die innovative Heimatpflege sowie sparten- und generationsübergreifende Projekte hinzu.

Geld für viele Projekte

Mit dem Abschluss der Zielvereinbarung beginnen auch die Vorbereitungen für das 1. Förderverfahren 2015. Es stehen voraussichtlich, wie in der Vergangenheit, 190000 € zur Verfügung. Die Fördersumme beträgt im Regelfall max. 9950 Euro pro Projekt. Die Landesmittel sollen grundsätzlich einen Anteil von höchstens 50 Prozent der Gesamtausgaben eines Projektes erreichen. Vorrangig sollen Projekte und Maßnahmen gemeinnütziger Vereine und anderer privatrechtlicher Träger unterstützt werden. Von der Förderung mit diesen Mitteln sind ausgeschlossen: Brauchtumsfeste, Druckkostenzuschüsse für Heimatchroniken, kommerzielle Druckerzeugnisse oder CDs als Einzelprojekt, investive Maßnahmen sowie Maßnahmen der Denkmalpflege und Erwachsenenbildung.

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