Komitee blickt auf 20 Jahre zurück Lebendige Meppener Partnerschaft mit Ostroleka

Von Georg Hiemann

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Der Austausch zwischen Meppen und Ostroleka ist auch nach 20 Jahren sehr lebendig. Im September 2013 reiste eine Delegation aus dem Emsland in die polnische Partnerstadt. Archivfoto: privatDer Austausch zwischen Meppen und Ostroleka ist auch nach 20 Jahren sehr lebendig. Im September 2013 reiste eine Delegation aus dem Emsland in die polnische Partnerstadt. Archivfoto: privat

Meppen. Die 20-jährige Partnerschaft zwischen Meppen und Ostroleka ist auch über die Entfernung von 1200 km sehr lebendig geblieben: Das stellte der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Meppen, Heinz Jansen, fest und regte bei der Mitgliederversammlung an, den Austausch von jungen Menschen stärker zu fördern.

Zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres aus Sicht des Partnerschaftskomitees gehörte im Juli der Besuch des stellvertretenden Leiters der Berufsfeuerwehr Ostroleka, Grzegorz Pragacz, mit seiner Familie bei seiner ehemaligen Gastfamilie in Klein Hesepe. Pragacz war in den 90er Jahren innerhalb eines Schüleraustausches mit den Berufsbildenden Schulen bei Familie Steffens in Klein Hesepe untergebracht. Ein schönes Beispiel, wie sich eine feste Freundschaft in einer 20-jährigen Städtepartnerschaft entwickeln kann. Bei dieser Gelegenheit besuchte er auch die Freiwillige Feuerwehr Meppen, um sich über moderne Feuerwehrtechnik vor Ort informieren zu lassen.

Anfang September 2013 reisten 22 Personen ins polnische Ostroleka. „Alle Teilnehmer waren von ihrem Aufenthalt und der Gastfreundschaft begeistert“, schwärmte Heinz Jansen. Am 30. September wurde eine Ausstellung der Galeria Ostroleka im Meppener Stadthaus eröffnet. In dieser Ausstellung wurden neben grafischen Arbeiten auch Landschaftsbilder gezeigt, die aus einem Künstlerworkshop von 2012 in Ostroleka stammten. An diesem Workshop hatten die Meppener Künstlerinnen Melanie Kuipers und Astrid Stürmann teilgenommen.

Vom 1. bis 7. August dieses Jahres richtete die Reservistenkameradschaft Meppen weitere Gräberfelder des Ersten Weltkriegs wieder her. Aufgrund des Alters der Reservisten war dies ihr letzter Arbeitseinsatz. Jansen dankte für das unermüdliche Engagement der Kameradschaft über viele Jahre hinweg.

Ende August hatte der Wassersportverein Meppen mit 14 Teilnehmern eine Wanderruderfahrt auf der Narew unternommen. Die Teilnehmer seien täglich 30 bis 40 Kilometer, insgesamt 225 Kilometer, flussabwärts gerudert, berichtete Peter Göpfert. Für 2015 habe man Jugendliche aus Ostroleka nach Meppen eingeladen, um mit ihnen zu rudern und zu trainieren: „Da es in Ostroleka noch keinen Ruderverein gibt, hoffen wir, hiermit die Basis für eine entsprechende Gründung schaffen zu können.“

Am 23. November wird im Gemeindehaus St. Vitus eine Fotoausstellung einer Künstlergruppe der Galeria Ostroleka eröffnet. Paul Hummeldorf ließ die vergangenen 20 Jahre Revue passieren. „Wer hätte bei der Gründung gedacht, dass sich diese Partnerschaft so gut entwickeln wird“, zog Hummeldorf ein positives Fazit.


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