Musterhäuser und Infostände Thema Sicherheit auf der Emslandschau in Meppen

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Kooperation bei der Emslandschau Meppen: Polizei, ADAC, Verkehrswacht, Feuerwehr. (V.l.) Tina Kamp, Klaus Wermeling, Wolfgang Hornung, Hermann Lampen, Bernd Kaiser und Ausstellungsleiter Norbert Schulte-Lübken. Foto: WemhönerKooperation bei der Emslandschau Meppen: Polizei, ADAC, Verkehrswacht, Feuerwehr. (V.l.) Tina Kamp, Klaus Wermeling, Wolfgang Hornung, Hermann Lampen, Bernd Kaiser und Ausstellungsleiter Norbert Schulte-Lübken. Foto: Wemhöner

Meppen. Wie wichtig es ist Rauchmelder im Haus anzubringen, sich bei einem Unfall richtig zu verhalten und bei einem Feuer den Brand schnell und gründlich zu löschen, erfahren die Besucher der 8. Emslandschau vom 2. bis zum 5. Oktober auf dem Ausstellungsgelände im Baugebiet Estershof II in Meppen.

Neben Musterhäusern, Sanitärfirmen und Gartengestalter finden die Besucher im Zelt zwei und drei auch einen Gemeinschaftsstand der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim, der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim und des Polizeikommissariats Meppen, der Feuerwehr und Verkehrswacht Meppe n sowie der ADAC Weser-Ems.

„Unser Schwerpunkt in diesem Jahr ist die Verkehrsprävention. Wir möchten gerade junge Fahranfänger mit dem Projekt ’Schutzengel ‘ dazu ermutigen Zivilcourage zu zeigen, damit sie alkoholisierte Freunde oder Bekannte davon abhalten, sich an das Steuer eines Pkw zu setzen“, erzählte Klaus Wermeling von der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim. Außerdem wird an dem Infostand darüber aufgeklärt, wie Hausbewohner das Eigenheim einbruchsicher machen können. Wer eine Ausbildung als Polizeibeamte anstrebt, findet auch dort die richtigen Ansprechpartner.

Die Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim möchte mit der Sonderschau „Jugendzimmer“ die Kommunikation zwischen Jugendlichen und den Eltern fördern. „Eltern, die in dem Zimmer des eigenen Kindes Drogen oder Waffen gefunden haben, sollten dringend das Gespräch suchen, um eine Straftat zu verhindern“, erzählte Präventionsbeauftragte Hermann Lampen. Auch über Missbrauch oder Internetfallen wird vor Ort aufgeklärt.

Die Verkehrswacht Meppen stellt für die Besucher einen Reaktionstester bereit. „Hier können die Teilnehmer mal testen, wie schell sie im Notfall bremsen können, und wie lang der Bremsweg bei erhöhter Geschwindigkeit sein kann“, sagte Bernd Kaiser, Vorsitzender der Meppener Verkehrswacht.

Die Feuerwehr Meppen informiert die Besucher über die Notwendigkeit von Rauchmeldern. „Sowohl im Flur, im Treppenhaus und in den Schlafräumen müssen laut Baugenehmigung ab sofort Rauchmelder angebracht werden. Diese schützen bei Feuer viele Leben“, weiß Manfred Hornung, stellvertretende Stadtbrandmeister. Bei einer Aktion können Mutige auch selber versuchen, ein Feuer zu löschen. „Wir sind auch immer bei der Freiwilligen Feuerwehr auf der Suche nach Nachwuchs. Wer Interesse hat, kann uns gerne bei der Schau ansprechen“, so Hornung. „Unser Ziel ist die Prävention, daher ist diese Kooperation ideal“, erklärte Wermeling.


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