Acht neue Schornsteinfeger Innung Osnabrück-Emsland übergibt Gesellenbriefe

Die Prüflinge mit dem Prüfungsausschuss und dem Obermeister, vorne von links: Florian Runde, Johannes Middeler, Ludwig Groth, Ralf Hackmann, stehend Karl-Heinz Kühte (Prüfungsausschuss), Ralf Antons (Prüfungsausschuss), Gerd Rechtien, Berufsbildungswart, Helmut Blaz, Jan Plagge, Christoph Foppe, Malte Schendler, und Obermeister Alois Grafe. Foto: privatDie Prüflinge mit dem Prüfungsausschuss und dem Obermeister, vorne von links: Florian Runde, Johannes Middeler, Ludwig Groth, Ralf Hackmann, stehend Karl-Heinz Kühte (Prüfungsausschuss), Ralf Antons (Prüfungsausschuss), Gerd Rechtien, Berufsbildungswart, Helmut Blaz, Jan Plagge, Christoph Foppe, Malte Schendler, und Obermeister Alois Grafe. Foto: privat

Meppen. In der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland dürfen sich jetzt acht junge Männer nach bestandener Prüfung als Schornsteinfegergesellen bezeichnen.

Die Theoretische Prüfung wurde in der Schornsteinfegerschule Niedersachsen in Hannover Langenhagen abgehalten. Die praktische Prüfung fand in Fürstenau statt. Alois Grafe, Obermeister der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland leitete die Freisprechung. Im feierlichen Rahmen wurde den Gesellen nach bestandener Gesellenprüfung der Gesellenbrief im Beisein von Eltern, Ausbildern und Gästen, sowie dem Prüfungsausschuss überreicht.

Grafe betonte, dass die Schornsteinfegerbetriebe für eine zukunftsorientierte Ausbildung in einem interessanten Beruf sorgen. Schornsteinfeger klettern nicht immer nur auf Dächern rum und sind permanent schwarz. Heutige Auszubildende werden geschult in vorbeugenden Brandschutz, Gebäudeenergieberatung, im sicheren Betrieb von Feuerungs- und Lüftungsanlagen, im aktiven Umweltschutz und in unabhängiger Beratung rund um Haus und Feuerstätte. Der Schornsteinfeger lernt den Umgang mit technischen Mess- und Prüfgeräten, Computer und Notebook, aber auch mit Kehrgeräten.

Um den erlernten Beruf normgerecht zu beherrschen, so Grafe weiter sei viel Lernen, persönlicher Einsatz, Geschicklichkeit und Können erforderlich.

Die Prüfungsergebnisse der acht frischen Schornsteinfegergesellen sind sehr gut. Als Bester in der Prüfung schnitt dieses Jahr Florian Runde ab, Ausbildungsbetrieb Jürgen Koop, er wurde Innungssieger.

Der Obermeister betonte, Facharbeiter, die ihr Handwerk verstehen, werden immer gebraucht. Grafe dankte dem Prüfungsausschuss der Innung und den Lehrmeistern, welche sich der Aufgabe der Lehrlingsausbildung gestellt haben. Er forderte die frischen Gesellen auf, sich ständig weiterzubilden, um immer den aktuellen Stand der Technik zu kennen und die Gelegenheit zu nutzen, den Meisterabschluss zu erlangen oder vielleicht ein Studium aufzunehmen.


Die Absolventen: Florian Runde (Betrieb Jürgen Koop), Johannes Middeler (Betrieb Dieter Craywanger), Ludwig Groth (Betrieb Jens Wagener), Ralf Hackmann (Betrieb Karl-Heinz Thomas), Helmut Blaz (Betrieb Ulrich Fortmann), Jan Plagge (Betrieb Willi Stein), Christoph Foppe (Betrieb Thomas Wilbers), Malte Schendler (Betrieb Manfred Schwert), Alois Grafe (Obermeister).