Wiedersehen nach 45 Jahren Meppener Klassentreffen mit Autor Gerhard Henschel

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Ehemalige Schüler des jetzigen Windthorst-Gymnasiums trafen sich nach 45 Jahren mit Autor Gerhard Henschel (4. von links) und Schulleiterin Ute Lott. Foto: Gerd MecklenborgEhemalige Schüler des jetzigen Windthorst-Gymnasiums trafen sich nach 45 Jahren mit Autor Gerhard Henschel (4. von links) und Schulleiterin Ute Lott. Foto: Gerd Mecklenborg

Meppen. Vor 45 Jahren haben die Schüler des Abiturjahrgangs 1969 das jetzige Windthorst-Gymnasium (WGM) verlassen. Zum Auftakt ihrer Jubiläumsfeier luden sie einen anderen Ehemaligen des Meppener Gymnasiums, den Schriftsteller Gerhard Henschel (Abitur 1984), ein. Bei einer öffentlichen Lesung ließ dieser seine Schulzeit Revue passieren.

Literatur war schon vor 45 Jahren ein Steckenpferd der Meppener Schüler, die als Redakteure der damaligen Schülerzeitung „Flüstertüte“ sogar mit einem brisanten Günter-Grass-Interview für Furore sorgten. In ihrer alten Schule trafen die neun „Jubilare“ mit Gerhard Henschel einen anderen ehemaligen Schülerzeitungsredakteur. Henschel, inzwischen ein bekannter Schriftsteller, kam als Jugendlicher aus Koblenz nach Meppen und hat in drei Romanen („Jugendroman“, „Liebesroman“, „Abenteuerroman“) seine Schulzeit im Emsland verarbeitet.

„Das ist doch ein geeigneter Auftakt für unser Klassentreffen“, freuten sich die Mitorganisatoren Hermann Schlömer und Peter Schwanewilmes bei der Begrüßung des in der Nähe von Berlin lebenden Schriftstellers und Satirikers. Seine Eindrücke, Gefühle, Freuden und Leiden während seiner Meppener Jahre schilderte der Autor dann anhand von Auszügen aus seinem „Jugendroman“. Nach der Lesung kam es, moderiert von der Schulleiterin des WGM , Ute Lott, zu einer lebhaften Diskussion mit den Besuchern der Lesung.


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