Mehr Ratsuchende in der Region Telefonseelsorge Emsland sucht neue Mitarbeiter

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An der Ausbildung beteiligt waren (v. l.): Ludger Plogmann (Geschäftsführer), Hermann Niemann (Vorsitzender), Gislinde Prange, Pastor Helmut Wittke und die Psychologen Beate Leugers-Warnking und Markus Melnyk. Foto: Franz HillmannAn der Ausbildung beteiligt waren (v. l.): Ludger Plogmann (Geschäftsführer), Hermann Niemann (Vorsitzender), Gislinde Prange, Pastor Helmut Wittke und die Psychologen Beate Leugers-Warnking und Markus Melnyk. Foto: Franz Hillmann

Meppen. Sieben neue Mitglieder sind in die Telefonseelsorge Emsland/Grafschaft Bentheim aufgenommen worden.

Die Feier im Schönstatthaus Meppen wurde eingeleitet mit dem Impuls „Ohnmacht und dennoch dabei bleiben“ durch den Gefängnisseelsorger Pastor Helmut Wittke. Die neuen Telefonseelsorger kommen aus Berufen, in denen sie mit Menschen zu tun haben, die physisch oder psychisch erkrankt sind, die im Leben oder innerhalb der Familie viel Leid erfahren haben.

Vorsitzender Hermann Niemann überreichte den Teilnehmer nach einer intensiven Ausbildung ihre Ernennungsurkunden. Der vorhergehende Kurs dauerte ein Jahr und umfasste 150 Ausbildungsstunden. Die Ausbildung begann mit einem Blockwochenende im Ludwig-Windthorst-Haus (LWH) in Lingen. Fortgeführt wurde sie dann in der Beratungsstelle des Bistums in Meppen. Im letzten Halbjahr absolvierten die Teilnehmer acht Hospitationen und lernten so die praktische Arbeit am Telefon kennen.

Die Leitung der Ausbildung haben wieder die Diplom-Psychologen Markus Melnyk und Beate Leugers-Warnking übernommen. Für Betreuung und Begleitung sorgte Gislinde Prange. Die neuen Mitarbeiter übernehmen ab sofort ihren Dienst von jeweils zwei Schichten à vier Stunden im Monat und zwei Nachtdiensten von acht Stunden im Jahr. Die Telefonseelsorge hat jetzt 66 Mitarbeiter. Da der Bedarf in der Region hoch ist, ist es laut Hermann Niemann das Ziel, die Zahl mittelfristig auf 80 aufzustocken. Zum Ende des Jahres findet daher ein neuer Ausbildungskurs statt. Anmeldungen, Tel. 05931/12722. Die Kosten für die Ausbildung übernimmt bis auf einen kleinen Eigenanteil die Telefonseelsorge.

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