Van der Most verkauft Betriebe Besitzer des Funparks Meppen stößt Verlustbringer ab

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Unvollendet ist seit zehn Jahren der Funpark in Meppen. Investor van der Most verkauft jetzt Betriebe in den Niederlanden. Foto: Hermann-Josef MammesUnvollendet ist seit zehn Jahren der Funpark in Meppen. Investor van der Most verkauft jetzt Betriebe in den Niederlanden. Foto: Hermann-Josef Mammes

Meppen. Weil sie Verluste machen, will der Besitzer des Funparks Meppen, Hennie van der Most, Betriebe in den Niederlanden verkaufen. Dies hat er in einem Interview mit der Wirtschaftszeitung Financieele Dagblad gesagt.

Der Unternehmer aus Slagharen will den 1977 gegründeten Stahlbaubetrieb abstoßen, ebenso das Hotel-Restaurant De Koperen Hoogde an der Autobahn 28 zwischen Zwolle und Meppen. Van der Most hatte den stillgelegten Wasserturm 2001 gekauft und umbauen lassen, im ehemaligen Wasserbehälter in 50 Metern Höhe gibt es eine Gaststätte, durch deren Panoramafenster man weit ins flache Land hinaus blicken kann. Dieser Betrieb sei aber in Zeiten der Wirtschaftskrise in den Niederlanden nicht mehr rentabel. Van der Most versprach nach Lösungen zu suchen, damit die Arbeitsplätze in beiden Betrieben erhalten bleiben. 2011 hatte der Unternehmer das Hotel- und Tagungszentrum Preston Palace in Almelo veräußert nach eigenen Angaben, „um die Kontinuität des Zentrums auch in Zukunft zu gewährleisten“.

Beim überdachten Freizeitpark für Kinder, der Speelstad Oranje, läuft es ebenfalls nicht mehr so gut wie früher. Wegen der hohen Personalkosten und der rückläufigen Besucherzahlen will van der Most den Freizeitpark an 150 Tagen im Jahr geschlossen halten, meldet das Dagblad van het Noorden. In dieser Woche soll ein Sozialplan vorgelegt werden, der eine Abfindungsregelung für circa 50 Mitarbeiter enthält.

Für die Vollendung seit zehn Jahren im Bau befindlichen Funparks in Meppen sucht van der Most Investoren. Harry Maessen hat ihm 2014 einen Teil abgekauft und baut eine Rennstrecke.

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