Erwachsene im Jugendzentrum Meppen berücksichtigt Wunsch aus Kulturszene

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Zahlreiche Vorschläge, Anregungen und Wünsche äußerten die sogenannten Drittnutzer bei der Beteiligungsaktion der Stadt Meppen. Foto: Stadt MeppenZahlreiche Vorschläge, Anregungen und Wünsche äußerten die sogenannten Drittnutzer bei der Beteiligungsaktion der Stadt Meppen. Foto: Stadt Meppen

Meppen. Der vorgeschlagene Neubau des Jugendzentrums in Meppen könnte zugleich eine Antwort auf den Wunsch nach einem weiteren Veranstaltungsraum in der Stadt sein. Dies ist das Ergebnis einer Diskussionsrunde, im Ratssaal, die von Bürgermeister Jan Erik Bohling geleitet wurde.

Die Stadt Meppen hatte eingeladen, um Wünsche zum Projekt aus den Reihen der Erwachsenen, zu hören. Nachdem bereits Ende Juni die Kinder und Jugendlichen der Kreisstadt beteiligt wurden. „Wir haben uns ganz bewusst dafür entschieden, die Drittnutzer im Rahmen einer öffentlichen Sitzung des kulturwerkes meppen zu beteiligen, da in diesem Kreis bereits viele Experten für Veranstaltungen vertreten sind“, erklärte Bohling.

Christian Golkowski, Leiter des Fachbereiches Bildung, Familie, Jugend und Sport, stellte die Entwicklung der vergangenen eineinhalb Jahre dar. „Ausgangspunkt ist sicherlich die Gebäudesituation im bestehenden Jugendzentrum an der Königstraße. Hier fehlt ein großer Veranstaltungsraum. Zudem ist das Gebäude nicht barrierefrei“, sagte Golkowski. Aus diesem Grund sei verwaltungsseitig Ende vergangenen Jahres die Überlegung gereift, ein neues Jugendzentrum zu bauen. Der städtische Jugendpfleger Karsten Streeck ergänzte, dass man die notwendigen Konzepte und Pläne gemeinsam mit den Nutzern erarbeiten möchte.

„Das neue Jugendzentrum bietet in erster Linie Jugendlichen Raum. Darüber hinaus bestehen aber Freiräume, die dann auch von Erwachsenen gefüllt werden können“, betonte Bohling. Dass der Bedarf für einen weiteren Veranstaltungsraum in Meppen bestehe, werde von Kulturschaffenden und kulturellen Vereinen immer wieder an die Stadt Meppen herangetragen. Diese Auffassung teilten die Vertreter der Musikschule, der Freilichtbühne, des Heimatvereins, des Theaterpädagogischen Zentrum, des Kunstkreises und LAND LuST e. V.. Zu den baulichen Voraussetzungen hatten die Mitwirkenden klare Vorstellungen. So wünschte man sich eine leicht zu bedienende Musikanlage, eine gute Beleuchtung, eine höhenverstellbare Bühne, einen gemütlichen Außenbereich sowie eine gute Akustik.

„Dank des großen Engagements der Jugendlichen und Erwachsenen haben wir eine sehr gute Basis, um die ersten Pläne zu entwickeln“, sagten Golkowski und Streeck. Im nächsten Schritt werde sich ein kleinerer Planungszirkel nach den Sommerferien treffen und – falls notwendig – die Entwürfe des städtischen Architekten Klaus Reimann nachbessern. Die Planung soll den politischen Gremien der Stadt Ende des Jahres zur Entscheidung vorgelegt werden.

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