WGM Devils waren in den USA Meppener haben tolle Erfahrungen bei Roboter-WM gemacht


Meppen. Zu einem Pokal hat es leider nicht gereicht für die Schüler des Meppener Windthorst-Gymnasiums, die an der Roboter-Weltmeisterschaft der „First Lego League“ in den Vereinigten Staaten teilgenommen haben. Traurig ist im Team mit dem Namen WGM Devils aber niemand: „Für alle Beteiligten war es eine schöne, unvergessliche Erfahrung“, sagt Schüler Timm Sandern.

Ute Lott, Schulleiterin des Windthorst-Gymnasiums Meppen (WGM) , schwärmt einige Tage nach der Rückkehr von den Erfahrungen, die sie und die Schüler in St. Louis gemacht haben. „Es gab keine Berührungsängste. Die Schüler sind mit Teilnehmern vieler Länder wie Brasilien, Indien, Jordanien oder Südkorea ins Gespräch gekommen.“

Timm Sandern findet ähnliche Worte: „Nach der Eröffnung wurden neue Kontakte mit den anderen Teams geknüpft, was sehr interessant war, da jedes Team seine Teambox im Stil seines Landes geschmückt hatte und man so mehr über die Nationen erfahren konnte.“

Los ging alles mit einem Flug von Düsseldorf nach Chicago, von wo aus es weiter nach St. Louis ging. Dort traten die neun Schüler des WGM bei der Weltmeisterschaft der Legoroboter an. Durch Erfolge in nationalen und internationalen Wettbewerben hatte sich das Team dafür qualifiziert .

Vor dem Wettbewerb blieb ein Tag, um sich die Stadt und deren Sehenswürdigkeiten anzusehen. Und auch die nordamerikanische Küche wurde ausprobiert. „Würstchen oder Pfannkuchen mit Ahornsirup zum Frühstück waren allerdings nicht für jeden etwas“, sagt Ute Lott. Anschließend begann der Wettbewerb. Unter anderem mussten eine Forschungsidee präsentiert und die Mannschaftsarbeit unter Beweis gestellt werden. „In der Kategorie Teamarbeit sind die Schüler nur knapp an einer Auszeichnung vorbeigerasselt. Aber die Konkurrenz bei einer Weltmeisterschaft ist sehr stark“, sagt die Schulleiterin.

Großes Abschlussfest

Die Kernaufgabe des Wettbewerbs folgte am Tag danach: die offiziellen Robogames. Dabei musste ein Legoroboter, den die Schüler zu großen Teilen selbst konstruiert und programmiert haben, bestimmte Aufgaben lösen. Auf einem Übungstisch in ihrer Schule hatten sich die WGM Devils darauf bis ins Detail vorbereitet.

Doch darin lag das Problem: Der Tisch in den USA unterschied sich von dem europäischen Exemplar in Meppen. „Die Banden waren etwas rauer und der Boden des Tisches welliger“, beschreibt Ute Lott. Bei dem Wettbewerb blieb nicht genug Zeit für die Feinjustierung. Und so stand am Ende zwar kein Pokal zu Buche, dafür aber viel Spaß und neue Erfahrungen.

Was folgte, war laut Lott für viele Schüler der Höhepunkt der Reise: eine große Abschlussfeier mit allen teilnehmenden Nationen und vielen Attraktionen.

Erschöpft aber glücklich sind die WGM Devils nach einer Woche wieder in Meppen angekommen. Die Begeisterung an der Schule für das Tüfteln an Lego-Robotern ist am Windthorst-Gymnasium noch gestiegen. „Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft hat auch bei jüngeren Schülern für viel Interesse gesorgt“, sagt Ute Lott.

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