Diskussion mit Bürgern Georg Hennekes besucht Tischlerei Dycker in Meppen

Im Gespräch: (v.l.) Georg Hennekes, Christian Dycker und Willi Keis. Foto: privatIm Gespräch: (v.l.) Georg Hennekes, Christian Dycker und Willi Keis. Foto: privat

Meppen. Georg Hennekes, Kandidat für das Bürgermeisteramt in Meppen, hat gemeinsam mit Bewohnern aus Helte die Tischlerei Dycker in Meppen/Bokeloh besucht. Bei dem Besuch stellte der Firmenchef Christian Dycker besonders das Angebot von ergonomischen Möbeln vor.

In einer Pressemitteilung erklärte Hennekes , mit dem Besuch habe er einen weiteren Einblick in die Belange der Meppener Ortsteile bekommen wollen. Es sei ihm ein besonderes Anliegen, die in der Regel als Familienbetriebe geführten Unternehmen in den Ortsteilen zu unterstützen. Denn häufig seien die Ortsteile sehr stolz auf ihre häufig schon jahrzehntealten Unternehmen.

Bei seinem Besuch wurde der Bürgermeisterkandidat unter anderem vom Kleinunternehmer Willi Keis aus Helte begleitet. Hennekes habe sich auch nach Problemen des im Ort platzierten Unternehmens erkundigt. Ferner sei das in der Nähe neu geplante Baugebiet „Lange Land II“ am Apeldorner Kirchweg erörtert worden, wobei Hennekes diesbezüglich die Stadtverwaltung kritisierte habe. Nach Angaben des Bürgermeisterkandidaten seien die Interessen der Bürger in den Umlandgemeinden über Jahre nach hinten verlagert worden, obwohl anderweitiger Bedarf, Nachfrage und Angebot an Baumöglichkeiten vorhanden seien. Insbesondere sogenannte Baulücken – wo die Infrastruktur schon vorhanden sei – würden nicht als Baugebiete und -plätze ausgewiesen. Stattdessen seien kostbare Wald- und landwirtschaftliche Flächen in Bauland umgewandelt worden. Auch würden kaum die Möglichkeiten im hinteren Bereich des Gebietes als vorhandene Baumöglichkeiten ausgeschöpft.

Der Bürgermeisterkandidat versprach, unter seiner Leitung würde das in der gesamten Stadt einschließlich der Umlandgemeinden geprüft. „Leider sind hier häufig die Interessen der Stadt anders gelagert. Denn die Marge für die Vermarktung ist bei den im städtischen Eigentum liegenden Flächen interessanter“, so Hennekes.

Auch über den Ausbau der E 233 wurde bei dem Besuch diskutiert. Hier seien die Meinungen unterschiedlich gewesen, hieß es in der Pressemitteilung. Denn für die Unternehmerschaft seien schnelle Straßenverbindungen nützlich. Aber für die Wohnbevölkerung und insbesondere für die Kinder seien höhere Feinstaubbelastungen eine zusätzliche Gefahr für das Wohlergehen der künftigen Generationen. Auch sei der Lärm von der B402/E233 bis zum Vogelpohl in geräuscharmen Abend- und Nachtstunden zu hören.