Interaktive Bürgersprechstunde Knurbein will mit der App etwas bewegen in Meppen

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Eine App als interaktive Bürgermeistersprechstunde planen Jens Jüngerhans (l.) und Helmut Knurbein. Foto: MammesEine App als interaktive Bürgermeistersprechstunde planen Jens Jüngerhans (l.) und Helmut Knurbein. Foto: Mammes

Meppen. Bürgermeisterkandidat Helmut Knurbein will im Fall seiner Wahl am 25. Mai eine neue interaktive Sprechstunde für die Stadt Meppen einführen.

Getreu seinem Anliegen, neue Ideen für Meppen zu entwickeln und in einen offenen Dialog mit den Meppenern einzutreten, verspricht Knurbein, nach seinem Amtsantritt die mobile Applikation (App) „Meppen’s Bürgersprechstunde“ einzuführen.

Die App soll die Kommunikation zwischen Bürgern und Stadtverwaltung auf eine neue und moderne Ebene bringen. Auf diese Weise möchte der 50-Jährige gerade jüngeren Bürgern ein neues Angebot zur politischen Teilhabe unterbreiten. Aber auch alle anderen erhalten auf diese Weise Gelegenheit, ihre Anliegen unkompliziert und zeitnah vorzutragen.

Die Meppener könnten dem Bürgermeister über die App mit Namensnennung oder anonym ihre Sorgen, Fragen und Gedanken unmittelbar mitteilen, ob als Foto oder Text. Eine Redaktion werte die Beiträge der Bürger aus und fasse sie zu bestimmten Themenblöcken zusammen, aus denen dann die aktuellen Top-Themen für Meppen ermittelt würden.

Knurbein will sich der Angelegenheit annehmen und Lösungsvorschläge erarbeiten. Die Bürger könnten Themen auswählen und erhielten daraufhin detaillierte Informationen zur Problematik, ggf. mit eingesandten Fotos und einem Kommentar des Bürgermeisters. „So wird auf einer Karte mit den Hotspots sichtbar, was den Meppenern wo unter den Nägeln brennt“, sagte er in einem Pressegespräch.

Dabei soll es nicht nur um Missstände gehen. Auch positive Ereignisse und Entwicklungen können über die App übermittelt werden – entscheidend sei, dass deutlich wird, was die Meppener bewegt. Letztlich ist es Knurbeins besonderes Anliegen, aktive Bürgernähe dadurch zu dokumentieren, dass die übermittelten Bilder mit Zustimmung der Einsender jährlich zu einer Collage zusammengefügt und im Rathaus ausgestellt werden.


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