Heiterer Abend Neujahrskonzert in Meppen: Ein heiterer Auftakt

Begeisterte in Meppen: die Großpolnische Philharmonie. Foto: PRBegeisterte in Meppen: die Großpolnische Philharmonie. Foto: PR

Meppen. Die Theatergemeinde Meppen hatte zum traditionellen Neujahrskonzert die „Großpolnische Philharmonie“ aus Kalisch eingeladen, die zusammen mit der Koloratursopranistin Lilla Galambos, dem Moderator Rainer Zagovec und dem Dirigenten Volker Schmidt-Gertenbach einen heiter-spritzigen Konzertabend bot.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Annelene Ewers begrüßte die zahlreich erschienenen Zuhörerinnen und Zuhörer, ganz besonders die Neubürger der Stadt, die durch die Einladung ins Meppener Theater Orientierungshilfen zum vielseitigen Kulturangebot unserer Stadt bekommen konnten.

Mit der Darstellung es Slawischen Tanzes Nr. 1 von Antonin Dvorák zeigte das gut aufgelegte Orchester Spielfreude und schwungvolle Gestaltungskraft; Volker Schmidt-Gertenbach zelebrierte Karl Maria von Webers „Aufforderung zum Tanz“ mit launigen Erläuterungen. Die geschickt ausgewählten Orchesterstücke wie Peter Tschaikowskys Walzer „Schwanensee“, der „Ungarischen Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms und das humorvolle „Perpetuum mobile“ von Johann Strauß wurden stimmungsvoll mit lebendigem Glanz der Streicher und präzise agierenden Bläsern mitreißend musiziert. Nicht nur die Ouvertüre aus „Banditenstreiche“ von Franz von Suppé oder das „Wiener Praterleben“ von Siegfried Translateur, besser bekannt als „Sportpalastwalzer“, brachten das Publikum in Schwung. Als begleitendes Ensemble zeigten die Orchestermusiker der „ Großpolnischen Philharmonie “ unter der umsichtigen Leitung von Volker Schmidt-Gertenbach lebendige Präsenz.

Die Solistin des Abends Lilla Galambos hinterließ im Meppener Theater einen nachhaltigen Eindruck. Ihre elegante Erscheinung mit prächtiger Garderobe passte zu den mit Eleganz und sängerischer Kraft dargebotenen Liedern. Die Adele aus der „Fledermaus“ von Johann Strauß kam keck und schnippisch daher; das Lied „Meine Lippen, sie küssen so heiß“ von Franz Lehár bekam den notwendigen romantischen Charme und die filigranen Koloraturen im „Frühlingswalzer“ von Johann Strauß wurden mit bewunderungswürdiger Gesangstechnik und mit musikantischer Kraft mitreißend interpretiert.

Als erfahrener Moderator führte Rainer Zagovec mit witzigen Anekdoten, heiteren Gedichten und launigen Kommentaren zu den Komponisten und ihren Werken durch das Konzert.

Im letzten Teil des Programms wurden die Zuhörer mit kleinen Aktivitäten in das musikalische Geschehen einbezogen. Man erlebte einen heiteren Auftakt für das Kulturangebot 2014. Es gab viel Beifall, Zugaben und Ovationen im Stehen.


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